Handbuch historische netzwerkforschung


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ISBN: 315419918
FORMAT: PDF EPUB MOBI TXT
DATEIGROSSE: 19,98

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Handbuch historische netzwerkforschung

Als Thema der Geschichtswissenschaften ebenso der Historischen Sozialwissenschaft dürfen soziale Beziehungen und Einbettung aber schon seit Jahrzehnten gelten. Während Nitschke einen kurzen Abriss der Entwicklung des netzwerkanalytischen Paradigmas in den Sozialwissenschaften und ihrer wichtigsten Vertreter liefert, konzentriert sich Bixler auf die Versuche von Geschichtswissenschaftlern, sich dieses Paradigmas zu bedienen, um historische Fragestellungen zu beantworten.

Dies ist durchaus verständlich, denn obwohl das Feld erst dabei ist, sich zu etablieren, gibt es bereits jetzt eine kaum mehr zu überblickende Anzahl von Einzelpublikationen, die den Netzwerkbegriff in verschiedenster Weise und in unterschiedlicher analytischer Durchdringung benutzen. Die Autoren betonen zu Recht, dass Netzwerkanalysen und generell jegliche Quantifizierungen historischer Daten kein Selbstzweck sein können, da erst in der von Historikern vorgenommenen Auswertung der Ergebnisse die eigentliche Forschungsleitung bestehe, und plädieren für eine rigorose Selbstkritik der netzwerkwissenschaftlich arbeitenden Historiker.

Der zweite Teil widmet sich konkreten Anwendungsgebieten netzwerkanalytischer Vorgehensweisen für Historiker. Der Beitrag von Robert Gramsch ist dabei der einzige Beitrag, der einer konkreten historischen Epoche — dem Mittelalter — gewidmet ist und deutlich abgesteckte zukünftige Forschungsfelder skizziert.

Immer wieder betont der Verfasser die Schwierigkeiten, die sich aus der spezifischen Quellenlage der Mittelalterforschung ergeben, endet aber mit einem deutlichen Plädoyer für eine breitere Anwendung S. Vielmehr möchten sie für die Schwierigkeiten bei der Datengewinnung sensibilisieren.

Bei allen Schwierigkeiten gelangen sie zu dem Schluss, dass eine qualitativ hochwertige Datenerhebung möglich sei, betonen aber die Bedeutung einer transparenten Kommunikation von Kriterien und Vorgehen. Ulrich Eumann und Katja Mayer behandeln dagegen in ihren Beiträgen, aus unterschiedlichen Perspektiven, einen spezifischen methodischen Vorteil der Netzwerkforschung, nämlich die Möglichkeit, weitverzweigte und dichte soziale Beziehungen visuell darstellen zu können.

Einen finalen methodischen Beitrag liefert Martin Stark, der sich der neben der Visualisierung geläufigsten Ergebnisse netzwerkanalytischer Untersuchungen annimmt: den vermeintlich objektiven und alleine per se aussagekräftigen quantitativen Messwerten wie Netzwerkdichte und Zentralität.

Stark akzeptiert die Sinnhaftigkeit solcher Messwerte für historische Daten, betont aber, dass man ihnen nicht blind vertrauen dürfe. Abgerundet wird der Band durch ein zwar nützliches, aber notwendigerweise simplifizierendes Schaubild, welches dem anstrebenden Historischen Netzwerkforscher Aufschluss darüber geben soll, ob sich sein Thema für die Anwendung dieser Forschungsperspektive eignet, eine kurze Übersicht über aktuelle Softwarelösungen zur Netzwerkanalyse, eine Bibliographie und ein Autorenverzeichnis sowie durch ein knappes, aber insbesondere für den anvisierten Leserkreis der noch weniger versierten Netzwerkforscher nicht unnützes Register.

Vielmehr sehen sie die Notwendigkeit, einem noch im Wachsen bzw. Jedem daran interessierten Historiker sei der vorliegende Band als ebenso überaus nützliche Handreiche zum Einstieg wie stimulierende Begleitpublikation zur Forschung anempfohlen. Es soll auch im Interesse der wissenschaftlichen Redlichkeit nicht verschwiegen bleiben, dass der Rezensent selbst am Forschungscluster beteiligt war und darüber sowie durch ein aktuelles Publikationsprojekt mit einigen der am vorliegenden Band beteiligten Autoren verbunden ist.

An der Konzeption, Entstehung oder Veröffentlichung des zu rezensierenden Werkes war er in keinster Weise beteiligt. Carrington Hrsg. Daneben gibt es eine wachsende Anzahl von kürzeren Beiträgen seitens Historikern, die sich in den vergangenen Jahren intensiv mit der Materie beschäftigt haben.

Als Anregung für eine zukünftige Veröffentlichung soll der Hinweis auf den potentiellen Gewinn einer Sammelausgabe solcher Beiträge verstanden sein. Ansell, Robust Action and the Rise of the Medici, —, in: American Journal of Sociology 98— Zur epistemischen Praxis der Visualisierung Sozialer Netzwerke, Diss.

Wien Alle Rechte an Texten, Bildern und sonstigen Inhalten liegen bei Clio-online, H-NET und H-Soz-Kult Redaktion: hsk. ISSN: H-Soz-Kult Connections Zeitgeschichte Digital docupedia zeitgeschichte Zeitgeschichte-online Zeithistorische Forschungen Projekte Visual History Europäische Geschichte Erster Weltkrieg arthist. DE EN. Q Clio-online Rubriken Mediadaten AGB Datenschutz Impressum Abonnement Spenden VG Wort Chancen Stipendien Stellen Wohnungen Studiengänge Forum Diskussionen Forschungsberichte Miszellen Nachrichten Projekte Web News Rezensionen Digital Media Ausstellungsrezensionen Buchrezensionen Webrezensionen Review-Symposia Termine Tagungsberichte Zeitschriften Suchen.

Düring u. Handbuch Historische Netzwerkforschung. Grundlagen und Anwendungen. Düring, Marten; Eumann, Ulrich; Stark, Martin; von Keyserlingk, Linda. Schriftenreihe des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen zur Methodenforschung 1. Berlin LIT Verlag. Rezensiert für H-Soz-Kult von. Christian Rollinger, Fachbereich III - Alte Geschichte, Universität Trier. Christian Rollinger: Rezension zu: Düring, Marten; Eumann, Ulrich; Stark, Martin; von Keyserlingk, Linda Hrsg.

ISBNIn: H-Soz-Kult, Copyright c by H-NET, Clio-online and H-Soz-Kult, and the author, all rights reserved. This work may be copied and redistributed for non-commercial, educational purposes, if permission is granted by the author and usage right holders. For permission please contact hsk. Epochal übergreifend. Regional übergreifend. Digitale GeschichtswissenschaftenTheorien und Methoden der Geschichtswissenschaften.

Befinden Sie sich in Ukraine? Wir haben eine Seite speziell für unsere Nutzer in Ukraine. Herausgeber: StegbauerChristian, HaeusslingRoger Hrsg. Das Buch bietet einen weitreichenden Überblick über Forschungs- und Theoriebereiche in der Netzwerkforschung.

Neben einem einführenden Teil zur Geschichte der Netzwerkforschung, zum Selbstverständnis und zu den wichtigsten theoretischen Grundlagen werden Methoden der Netzwerkforschung behandelt. Das wachsende Paradigma wird in immer mehr wissenschaftlichen und anwendungsorientierten Disziplinen als erkenntnisleitendes Prinzip und als Methode eingesetzt. Ein Überblick über viele dieser Felder bildet einen weiteren Schwerpunkt. Das Buch wird ergänzt durch einen Serviceteil, in dem Lehrbücher vorgestellt werden.

Das Handbuch wendet sich damit sowohl an Neueinsteiger in die Thematik als auch an Experten. Am Buch sind die wesentlichen Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Netzwerkforschung beteiligt. Christian Stegbauer ist Privatdozent für Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Weder Methode noch Metapher. Zum Theorieanspruch der Netzwerkanalyse bis in die er Jahre. Der Beitrag der Wirtschaftsinformatik zur Analyse und Gestaltung von informellen Netzwerken.

Relationale Methoden in der Erforschung, Ermittlung und Prävention von Kriminalität. Netzwerke in der Techniksoziologie. Karriere und aktueller Stellenwert eines Begriffs. Netzwerkforschung in der Kognitionswissenschaft Kognitionswissenschaft als Netzwerkforschung. Ihr JavaScript ist aktuell deaktiviert, diese Seite funktioniert besser wenn Aktivieren Sie JavaScript in Ihrem Browser. Springer VS Soziologie. Netzwerkforschung Vorschau.

Das Grundlagenwerk zur Netzwerktheorie und Netzwerkanalyse. Preis für Deutschland Brutto. Hardcover kaufen. FAQ AGB. Über dieses Buch Das Buch bietet einen weitreichenden Überblick über Forschungs- und Theoriebereiche in der Netzwerkforschung.

Alles zeigen. Pressestimmen zur 1. Inhaltsverzeichnis 83 Kapitel Inhaltsverzeichnis 83 Kapitel Einleitung in das Handbuch Netzwerkforschung Seiten Stegbauer, Christian et al. Einleitung: Geschichte der Netzwerkforschung Seiten Stegbauer, Christian et al. Die Wurzeln der Netzwerkforschung Seiten Schnegg, Michael. Deutschsprachige Netzwerkforschung Seiten Ziegler, Rolf. Einleitung: Selbstverständnis der Netzwerkforschung Seiten Stegbauer, Christian et al.

Beziehungen und Kanten Seiten Haas, Jessica et al. Starke und Schwache Beziehungen Seiten Avenarius, Christine B. Reziprozität Seiten Stegbauer, Christian. Knoten im Netzwerk Seiten Albrecht, Steffen. Positionen und positionale Systeme Seiten Stegbauer, Christian. Strukturelle Löcher Seiten Scheidegger, Nicoline. Kreuzung sozialer Kreise: Auswirkungen und Wirkungsgeschichte Seiten Nollert, Michael.

Menschenbild Seiten Fuhse, Jan. Soziales Kapital und seine Funktionsweise Seiten Hennig, Marina. Netzwerkanalyse, Emergenz und die Mikro-Makro- Problematik Seiten Trezzini, Bruno. Struktur und Dynamik in der Netzwerkanalyse Seiten Trier, Matthias. Small World Seiten Stauffer, Dietrich.

Netzwerk und Kultur Seiten Hepp, Andreas. Einleitung: Theorien und Theoreme der Netzwerkforschung Seiten Stegbauer, Christian et al. Figurationssoziologie und Netzwerkansätze Seiten Willems, Herbert. Rational Choice Seiten Raub, Werner. Zum Theorieanspruch der Netzwerkanalyse bis in die er Jahre Seiten Bögenhold, Dieter et al. Strukturalismus Seiten Stegbauer, Christian.

Neuer amerikanischer Strukturalismus Seiten Mützel, Sophie. Netzwerke aus systemtheoretischer Perspektive Seiten Holzer, Boris et al. Akteur-Netzwerk-Theorie ANT Seiten Peuker, Birgit. Einführung: Methoden der Netzwerkforschung Seiten Stegbauer, Christian et al. Graphentheorie Seiten Brandes, Ulrik. Beziehungsmatrix Seiten Lerner, Jürgen.

Dyaden und Triaden Seiten Hummell, Hans J. Cliquen und andere Teilgruppen sozialer Netzwerke Seiten Täube, Volker G. Positionale Verfahren Blockmodelle Seiten Heidler, Richard. Bimodale Netzwerke Seiten Rausch, Alexander. Die statistische Analyse dynamischer Netzwerke Seiten Steglich, Christian et al. Qualitative Methoden und Mixed-Method-Designs Seiten Hollstein, Betina.

Egozentrierte Netzwerke: Datenerhebung und Datenanalyse Seiten Wolf, Christof. Modellbildung Seiten Pfeffer, Jürgen et al. Netzwerkstrukturen für Multi-Agenten-Systeme. Probabilistische Modelle Seiten Schwenk, Gero. Extraktion relationaler Daten aus Texten Seiten Diesner, Jana et al.

Einleitung: Visualisierung von Netzwerken Seiten Stegbauer, Christian et al. Netzwerkkarten — Netzwerke sichtbar machen Seiten Straus, Florian. Netzwerkvisualisierung Seiten Krempel, Lothar. Einleitung: Anwendungsfelder der Netzwerkforschung Seiten Stegbauer, Christian et al.

Einleitung in das Anwendungsfeld: Wirtschaft und Organisation Seiten Stegbauer, Christian et al. Netzwerke und Netzwerkanalyse in der Organisationsforschung Seiten Raab, Jörg. Netzwerkansätze in der Eliteforschung Seiten Pappi, Franz Urban. Netzwerkansätze in der Wirtschaftssoziologie Seiten Mützel, Sophie. Märkte als Netzwerke Seiten Diaz-Bone, Rainer.

Netzwerkansätze in der Managementforschung Seiten Wald, Andreas. Netzwerke und Arbeitsmarktprozesse Seiten Kropp, Per. Netzwerkanalyse in der Konsumforschung Seiten Hellmann, Kai-Uwe et al. Die Soziale Netzwerkanalyse in der Welt des Consulting Seiten Katzmair, Harald. Netzwerke und Existenzgründungen Seiten Weber, Mike. Der Beitrag der Wirtschaftsinformatik zur Analyse und Gestaltung von informellen Netzwerken Seiten Fischbach, Kai et al. Einleitung in das Anwendungsfeld: Politik und Soziales Seiten Stegbauer, Christian et al.

Soziale Unterstützungsnetzwerke Seiten Diewald, Martin et al. Wechselwirkungen zwischen Arbeitslosigkeit und dem sozialen Netzwerk Seiten Sattler, Sebastian et al. Soziale Netzwerke in der Rehabilitation und im Gesundheitswesen Seiten Kardorff, Ernst. Relationale Methoden in der Erforschung, Ermittlung und Prävention von Kriminalität Seiten Diesner, Jana et al. Soziale Bewegungen und die Bedeutung sozialer Netzwerke Seiten Aderhold, Jens. Netzwerke als Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Forschung Seiten Berkemeyer, Nils et al.

Einleitung in das Anwendungsfeld: Wissenschaft, Technik und Innovation Seiten Stegbauer, Christian et al. Medienforschung Seiten Schenk, Michael. Zitationsanalyse: Beschreibung und Evaluation von Wissenschaft Seiten Ohly, H. Bibliometrische Netzwerke Seiten Havemann, Frank et al. Diffusionsforschung Seiten Friemel, Thomas N. Netzwerkanalyse in der Innovations- und Wissensmanagementpraxis Seiten Müller-Prothmann, Tobias. Karriere und aktueller Stellenwert eines Begriffs Seiten Weyer, Johannes.

Einleitung in das Anwendungsfeld: Soziale Räume und Zeiten Seiten Stegbauer, Christian et al. Ethnologie Seiten Schnegg, Michael.