Handbucher fruhe neuzeit


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Handbucher fruhe neuzeit

Berichterstattung der Neuen Osnabrücker Zeitung. Pressemeldung v. Die Historische Friedensforschung will die Bedingungen, Chancen und Grenzen der Realisierung des Friedens in all seinen geschichtlichen Dimensionen untersuchen. Als friedensrelevant rücken dabei Friedensideen, Friedensprojekte, staatliche und nichtstaatliche Friedensaktionen, Friedensschlüsse und kulturelle Manifestationen des Friedens, aber auch die Faktoren, die Frieden in der Vergangenheit verhinderten, in den Blick.

Während der zeitliche Fokus bisheriger Arbeiten zur Historischen Friedensforschung vor allem auf dem Jahrhundert liegt, ist die Frühneuzeitforschung eher unterrepräsentiert. Es verfolgt in diesem Kontext zwei Ziele: Zum einen sollen die bisherigen Friedensforschungen zur Frühen Neuzeit gebündelt und in knapper Form einem breiteren Leserkreis zur Verfügung gestellt werden.

Zum anderen soll die spezifische Bedeutungsaufladung, die der Begriff Frieden in der Frühen Neuzeit erfuhr, verdeutlicht werden. Der Begriff Frieden stellt — wie jeder andere historische Grundbegriff — eine kulturelle Konstruktion dar und wird abhängig von bestimmten Zeitströmungen mit immer neuen Deutungsgehalten verbunden.

Frieden ist in diesem Sinne ein relationaler Begriff, der aus sich heraus keine imaginative Kraft besitzt und sich erst durch die ihm beigeordneten Attribute und Eigenschaften definiert. Zentrale Entwicklungen in der Frühen Neuzeit mit Blick auf das Verständnis von Frieden rechtfertigen es, diese Epoche in einem eigenständigen Handbuch zu bearbeiten: 1. Die Reformation und die sich aus der religiös-konfessionellen Ausdifferenzierung ergebenden Kriege, die eigene Religionsfrieden notwendig machten.

Die Verflechtung der konfessionellen Auseinandersetzungen mit innergesellschaftlichen Problemlagen sowie den Konflikten im Kampf um die europäische Hegemonie und 3. Die Suche nach neuen Ideen, Konzepten und Modellen, um sowohl innergesellschaftlich als auch zwischenstaatlich den Frieden wiederherzustellen und möglichst dauerhaft zu bewahren. Dezember erschienen ist, sind Prof. Irene Dingel Leibniz-Institut für Europäische Geschichte MainzProf.

Michael Rohrschneider Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität BonnProf. Inken Schmidt-Voges Philipps-Universität MarburgProf. Siegrid Westphal IKFN, Universität Osnabrück und Prof. Joachim Whaley University of Cambridge. Die Redaktion leitete Dr. Volker Arnke IKFN, Universität Osnabrück. Direkt: Hauptinhalt dieser Seite Portalweite Schnellsuche Hauptmenü Universität Osnabrück.

Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit IKFN. Navigation und Suche der Universität Osnabrück Portalweite Schnellsuche. Hauptmenü Startseite - IKFN - Institut für Kulturgeschichte der frühen Neuzeit Institut Profil Vorstand Geschäftsstelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitglieder Wissenschaftlicher Beirat. Kultur- und Ideengeschichte Ausgewählt: Historische Friedensforschung Grundlagenforschung Abgeschlossene Projekte.

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Passwort vergessen? Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit. Das Frauenbild einer Gesellschaft lässt sich besonders präzise an der Ehe und den Lebensbedingungen verheirateter Frauen beleuchten. Mit dem Beginn der Neuzeit, der sich an Ereignissen wie der Entdeckung Amerikas, der Erfindung des Buchdruckes mit beweglichen Lettern durch Gutenberg oder der Reformation festmachen lässt, fanden enorme Veränderungen statt.

Gerade die Reformation, einhergehend mit den ersten humanistischen Denkansätzen, stellte die bisher geltende mittelalterliche Ordnung auf den Kopf. Die weibliche Stellung in der Ehe war aus religiöser, gesellschaftlicher und rechtlicher Sicht stets untertänig gewesen. Daran sollte sich auch trotz aller Fortschritte mit dem Anbeginn einer neuen Zeit vorerst nichts ändern, vorweg, die männliche Herrschaftsstellung blieb unangefochten. Ich habe es mir zum Ziel gemacht, in dieser Hausarbeit nun die frühneuzeitliche Ehe unter gesellschaftlichen, religiösen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu untersuchen.

Bei der Höhe der Mitgift war der Mann nicht lediglich auf Profit aus, vielmehr musste er auch darauf achten, der Frau nicht zu viel Macht im Haushalt einzuräumen, da eine gewaltige Mitgift einen gewissen Herrschaftsanspruch legitimierte, den er unter keinen Umständen bereit war abzutreten. Dieses Interzessionsverbot, welches bis zur Einführung des Bundesgesetzbuches galt und unter Kaiser Nero im ersten Jahrhundert erlassen worden war, man stelle sich vorzielte auf den Schutz der Ehefrau ab.

Im Allgemeinen verwaltete der Mann das Vermögen der Frau, ihr Verfügungsrecht war allenfalls beschränkt und prinzipiell an die Einwilligung des Mannes gebunden [6]. Man spricht deshalb vom römisch-kanonischen Recht, dessen Etablierung zwar das Ende des kanonischen Rechts darstellte, allerdings in seiner Umgestaltung kanonische Züge aufweist.

Bezog sich das Dotalrecht im alten Rom lediglich auf die weibliche Mitgift, die Frau konnte ihr sonstiges Vermögen falls vorhanden frei verwalten, wendet man dieses in Deutschland auf ihr gesamtes Hab und Gut an. Versäumte sie dies, musste sie damit leben, keinerlei Verfügung über eingebrachtes Vermögen zu haben.

Diese Regelung zielte auf die Kräftigung der männlichen Finanzlage ab, da die Ehe dem Mann materiell viel abverlangte. Man findet die dos allerdings nicht in Deutschland umgesetzt. Wirft man noch einen kurzen Blick auf das Erbrecht, so zeigt sich, dass das Erbe der Frau in eben jener Mitgift besteht, mit welcher sie bei der Heirat ausgestattet wird.

Nur im Falle, dass eine Ehe keinen Sohn hervorbrachte, erbte die Tochter Vermögen und Land. Diese Tatsache verdeutlicht die Position des Mannes in der späteren Ehe, denn er stellt das gemeinsame Heim, hat also prinzipiell auch das Sagen.

Und dieses Schema vererbt sich von Generation zu Generation. Zusammen mit Angleichung des römischen Kaiserrechts an deutsche Normen existiert vielerorts eine Geschlechtsvormundschaft nicht in Frankfurt bekannt die zur endgültigen Unmündigkeit des weiblichen Geschlechts beiträgt.

Luthers Vorhaben jedes Gesetz und jeden Brauch auf ihre historischen Geltungsgründe zu überprüfen, endete letztlich in der Lösung des Rechts von der Moraltheologie [11] und der Einführung des römischen — kanonischen Kaiserrechts inklusive dessen Eherecht [12]. Gleichzeitig verbreitete sich, durch den einsetzenden Humanismus getragen, die Lehre des Vernunftrechts [13].

Trotz des sakramentalen Charakterverlustes wird die Ehe nicht abgestuft, sie bleibt Gegenstand der Theologie, für Luther beherbergt die Ehe eine von ihrem paradiesischen Ursprung herrührende Göttlichkeit. Karina Kroj führt in ihrem Werk eine weitere Zwiespältigkeit auf [16] : Indem Luther die Ehe mit der Beziehung zwischen Christus und seiner Gemeinde vergleicht, stellt er die Pflichten der Frauen klar heraus, schränkt jedoch den männlichen Herrschaftsanspruch nicht ein, was an sich schon eine sehr einseitige Darlegung ist.

Zugleich eine Untersuchung zu den Realisierungschancen des zivilrechtlichen Gleichheitsgrundsatzes, Frankfurt am MainEuropäische Hochschulschriften, S. Die Frankfurter Gesetzgebung, in: Engel, Gisela Hrsg. Jahrhundert, KönigsteinS. Juristische Lehren und Begründungen, in: Gebhard, Ute Hrsg. Anmerkungen zum protestantischen Ehebild in Texten des Jahrhunderts, in: Müller, Maria E. Jahrhunderts, WeinheimS.

Germanistik - Linguistik. Geschichte Europa - Deutschland -Kaiserreich, Imperialismus. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung. Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik. Germanistik - Neuere Deutsche Literatur. Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden. Kunst - Fotografie und Film. Romanistik - Vergleichende Romanistik. Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug. Länder - Neueste Geschichte, Europäische Einigung. Literaturwissenschaft - Allgemeines.

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In den Warenkorb. Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 2. Die Ehe aus reformatorischer Sicht a Exkurs: Körperliche Züchtigung in der Ehe 4. Die Ehe aus gesellschaftlicher Sichtweise 5. Fazit Literaturverzeichnis 1. Einleitung Das Frauenbild einer Gesellschaft lässt sich besonders präzise an der Ehe und den Lebensbedingungen verheirateter Frauen beleuchten. Die Ehe aus reformatorischer Sicht Luthers Vorhaben jedes Gesetz und jeden Brauch auf ihre historischen Geltungsgründe zu überprüfen, endete letztlich in der Lösung des Rechts von der Moraltheologie [11] und der Einführung des römischen — kanonischen Kaiserrechts inklusive dessen Eherecht [12].

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