Qm handbuch kontext der organisation beispiel


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Qm handbuch kontext der organisation beispiel

Der Kontext der Organisation beschreibt interne sowie externe Themen, die sich auf das Qualitätsmanagement System von Unternehmen auswirken können. In vielen Unternehmen hat das Qualitätsmanagement dabei wenig mit der gelebten Praxis gemein — viel Mitarbeiter trennen beide Aspekte gedanklich voneinander.

Grund für diese Trennung ist, dass das QM oftmals neben der alltäglichen Praxis herläuft. Für die Wirksamkeit des Qualitätsmanagement ist eine solche Verzahnung jedoch unerlässlich. Um diesem Problem entgegenzuwirken, finden wir in der QM Norm ISO bestimmte Anforderungen, durch die die Ermittlung des Kontextes sowie die Festlegung des Anwendungsbereiches besser in der Praxis umzusetzen sind.

Hinsichtlich der Kontextermittlung fordert die ISOdass Unternehmen die Einflussfaktoren, welche für sie relevant sind und sich auf die Fähigkeit auswirken, die beabsichtigen Qualitätsziele zu erreichen, bestimmen und bewerten. Durch die Verbindung zur Strategie des Unternehmens und deren Umsetzung verdeutlicht die ISO hier auch nochmal den unternehmerischen Ansatz und die Verantwortung der obersten Leitung bei der Führung und Verwirklichung des Qualitätsmanagementsystems hervor.

Oder suchen Sie eine Ausbildung zum QMB, Internen Auditor oder alles zu den Grundlagen eines QM-Systems? Dann finden Sie in unserer Übersicht zur Qualitätsmanagement Ausbildung Ihr Wunsch-Seminar! Sind Einflussfaktoren relevant bedeutet dies, dass sie die Fähigkeit eines Unternehmens beeinflussen können, kontinuierlich Produkte bzw. Dienstleistungen zu liefern, die den Erwartungen der Kunden sowie den Anforderungen von Gesetzen und Behörden entsprechen.

Die ISO unterscheidet bei den Einflussfaktoren zwischen internen und externen Themen:. Externe Themen… … können sich aus wirtschaftlichen, kulturellen, gesetzlichen, technischen oder auch wettbewerblichen Zusammenhängen ergeben. Wie eingangs bereits erwähnt, muss die gedankliche Barriere zwischen dem Qualitätsmanagementsystem und der Praxis durchbrochen werden, um dabei die QM Regelungen wirksam umzusetzen.

Die individuelle Situation des Unternehmens sollte daher sorgfältig analysiert werden, damit das Qualitätsmanagement individuell und anforderungsgerecht gestaltet werden kann. Mit den Festlegungen zu den Punkten 4. Video: Die High Level Structure ISO Video: Aufgaben des Qualitätsmanagementbeauftragten ISO Vielmehr sind hier laut ISO alle Personen bzw. Anspruchsgruppen gemeint, die einen potenziellen Einfluss auf die Qualitätsfähigkeit des jeweiligen Unternehmens haben können.

Interessierte Parteien wirken sich somit direkt oder indirekt auf den Erfolg von Unternehmen aus. Um das Risiko zu minimieren, fordert die ISOdass interessierte Parteien sowie ihrer für das QM System relevanten Anforderungen zu ermitteln sind. Zu den interessierten Parteien zählen bspw. Diese Interessensgruppen werden normalerweise ebenfalls in Anspruchsgruppen des internen und externen Bereichs untergliedert:.

Interner Bereich… … wird von der Organisation kontrolliert. Wer wirkt direkt an der Produkterstellung bzw. Extern, naher Bereich… … kooperiert mit der Organisation. Wer beeinflusst die Produktherstellung bzw. Extern, ferner Bereich. Wer ist bzw. Die Verbindung der Organisation zu ihren interessierten Parteien ist oft dynamisch, d.

Aus diesem Grund ist zwingend erforderlich, dass die Organisation nachhaltige Prozesse implementiert, um die interessierten Parteien sowie ihre Erfordernisse und Erwartungen kontinuierlich überwacht werden. Die fortlaufende Überwachung der Stakeholder sollte auf einer strategischen Ebene erfolgen.

Wenn Unternehmen den Kontext der Organisation ermitteln, erhalten sie durch die ISO Unternehmen viel Handlungsspielraum. Als einfache Methode hat sich dabei die Kontextermittlung im Team bewährt. Dabei kann auf eine Checkliste mit diesen typischen Fragestellungen zu den internen und externen Themen zurückgegriffen werden:. Präsenzschulung: Besuchen Sie unsere Ausbildung Basiswissen Qualitätsmanagement ISO und steigen Sie in die Qualitätsmanagement Grundlagen ein. Sie lernen dabei die ISO kennen und erfahren, wie Sie deren Anforderungen erfolgreich in Ihrem QM System umsetzen.

E-Learning Kurs: Alternativ können Sie diese Schulung auch online als E-Learning Kurs durchführen. Werfen Sie hier direkt einen Blick in den kostenlosen Demokurs! Im Anschluss daran, kann die Checkliste mit Fragen zur Ermittlung der interessierten Parteien erweitert werden. Dabei sollte den Hauptanforderungen der interessierten Parteien ein besonderes Augenmerk geschenkt werden:. Der ISO Kontext der Organisation sollte grundsätzlich als gelenktes Dokument festgelegt und zudem im Unternehmen bekannt gemacht werden.

Auf diesem Wege wird er zum effektiven Qualitätsmanagement Werkzeug, bspw. Bei der Ermittlung der Stakeholder sollte berücksichtigt werden, dass verschiedene interessierte Parteien unterschiedliche und zum Teil auch widersprüchliche Anforderungen an das Unternehmen stellen können.

Es ist möglich, dass die Anspruchsgruppen der Organisation wohlwollen und fördernd oder skeptisch und hinderlich gegenüber stehen. Video: Der PDCA Zyklus. Video: Was ist Qualitätspolitik und was wird hier definiert. Nachdem die internen und externen Themen sowie die interessierten Parteien und deren Anforderungen bestimmt wurden, gilt es, den Anwendungsbereich des Qualitätsmanagementsystems zu definieren. Die ISO fordert im Abschnitt 4.

Dabei muss der Anwendungsbereich des QM System als dokumentierte Information verfügbar sein und aufrechterhalten werden. In dieser wird Schritt für Schritt das Vorgehen bei der Ermittlung des Kontextes sowie die jeweiligen Zuständigkeiten beschrieben. Die wesentlichen Schritte sind dabei:. Wir haben zahlreiche Schulungen in unserem Ausbildungsprogramm — bspw.

Schauen Sie sich in unserem PDF-Katalog um und suchen Sie den für Sie passenden Fachbereich aus! Gratis PDF-Katalog. Navigation 1. QM ISO 2. QM Norm ISO 3. High Level Structure 4. ISO Zertifizierung 5. QM Definition 6. Kontext der Organisation 7. Dokumentierte Information 8. Qualitätspolitik und -ziele 9. Qualitätsbewusstsein fördern Risikobasierter Ansatz Risikomanagement Extern bereitgestellte Produkte.

Ihr Einstieg ins Qualitätsmanagement. Sie haben Fragen? Kati Schäfer 92 23 91 - 0 kschaefer vorest-ag. Qualitätsmanagement Definition. Dokumentierte Information gem. ISO

Diese Anforderungen sind deshalb für eine Organisation besonders wichtig, weil sie den Anwendungsbereich und die Schwerpunktthemen bestimmen, also den Rahmen für ein Qualitätsmanagementsystem beschreiben. In dieser Weise definiert die Norm selbst ihren Anwendungsbereich. Eine Organisation, welche ein Qualitätsmanagementsystem auf Basis der ISO umsetzen will, muss die Normanforderungen interpretieren und durch eigene Regelungen und Verfahren festlegen und implementieren.

Die Basis hierfür ist der individuelle Kontext der Organisation, wobei sich der Kontext aus den gegebenen Markt- und Kundenanforderungen, den gesetzlichen und behördlichen Vorgaben, dem Umfeld der Organisation und den eigenen internen Möglichkeiten definiert. Der Kontext entspricht damit dem Fundament, auf welchem das Qualitätsmanagementsystem geplant, aufrechterhalten und weiterentwickelt werden soll.

Für eine Umsetzung dieser Anforderungen ist es sinnvoll, zunächst die interessierten Parteien inkl. Zu den interessierten Parteien gehören die Kunden, die Mitarbeiter, die Eigentümer, die Gesellschaft bzw. Gesetzgebung, die Lieferanten und der Wettbewerb. Eine weiterführende Detaillierung dieser Parteien liegt in der Entscheidung der Organisation. Viele externe und interne Themen lassen sich aus den Erwartungen und Anforderungen der betrachteten interessierten Parteien ableiten.

Die Norm empfiehlt als eine Möglichkeit für das Identifizieren von externen Themen, die Auseinandersetzung mit dem gesetzlichen, technischen, wettbewerblichen, marktbezogenen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichem Umfeld. Idealerweise werden die ausgewählten externen und internen Themen hinsichtlich ihrer Bedeutung und Erfüllung bzw.

Abdeckung überprüft und bewertet. Ausgehend von den interessierten Parteien, deren Anforderungen und den daraus abgeleiteten Themen, ergänzt um das Produkt- und Dienstleistungsportfolio wird der Anwendungsbereich definiert. Die Anforderung zum Anwendungsbereich ist nicht neu und Organisationen haben meist den Anwendungsbereich ihres QM-System schon lange definiert. Interessant wird die Auseinandersetzung mit dem Kontext der Organisation, allerdings deshalb, weil sich durch den beschriebenen Kontext der Organisation mögliche Ausschlüsse bestimmte Normanforderungen letztendlich erst argumentieren lassen.

Das Qualitätsmanagementsystem umfasst einen bestimmten Umfang an Prozessen und Verfahren, wobei die Prozesse identifiziert und beschrieben sein müssen. Als eine gute Visualisierung des QM-Systems und seiner Prozesse hat sich die Entwicklung und Erstellung einer Prozesslandkarte als hilfreich erwiesen. In dieser Prozesslandkarte werden die relevanten Führungs- Wertschöpfungs- und Unterstützungsprozesse dargestellt ggf.

Eine systematische Auseinandersetzung mit den interessierten Parteien gibt einem Qualitätsmanagementsystem erst die ausschlaggebende Zielsetzung und -richtung. Die Definition der Themen ist bedeutende Grundlage für die Identifikation und Definition benötigter Prozesse und Verfahren. Vielleicht liegt ein noch unzufrieden stellender Wirkungsgrad von manchen Qualitätsmanagementsystemen ursächlich darin begründet, dass man sich bisher mit diesen Aspekten, also mit den interessierten Parteien und daraus abgeleitete Themen noch zu wenig oder unsystematisch beschäftigt hat.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um den Kontext der Organisation zu verstehen, müssen die externen und internen Themen, welche für den Unternehmenszweck und die strategische Ausrichtung relevant sind Kap. Die Beschreibung des Kontextes dient dann der Festlegung des Anwendungsbereichs des Qualitätsmanagementsystems Kap 4.

Interessierte Parteien Zu den interessierten Parteien gehören die Kunden, die Mitarbeiter, die Eigentümer, die Gesellschaft bzw. Externe und interne Themen Viele externe und interne Themen lassen sich aus den Erwartungen und Anforderungen der betrachteten interessierten Parteien ableiten. Beispiele für Anforderungen der interessierten Parteien und abgeleitete Themen für die Organisation Anwendungsbereich des Qualitätsmanagementsystems Ausgehend von den interessierten Parteien, deren Anforderungen und den daraus abgeleiteten Themen, ergänzt um das Produkt- und Dienstleistungsportfolio wird der Anwendungsbereich definiert.

Qualitätsmanagementsystem und seine Prozesse Das Qualitätsmanagementsystem umfasst einen bestimmten Umfang an Prozessen und Verfahren, wobei die Prozesse identifiziert und beschrieben sein müssen. Über den Autor. Rainer Göppel Steinbeis-Transferzentrum TMS Managementsysteme Leiter des Steinbeis-Transferzentrum Managementsysteme TMS Lehrauftrag zu Qualitätsmanagement an der Hochschule Ulm Beratung, Aus- und Weiterbildung zu Management- und Engineering-Themen Als Zertifizierungsauditor tätig.

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