Qm handbuch nach sis


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Qm handbuch nach sis

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Ihr erstes internes Audit müssen Sie dabei bereits vor der Zertifizierung durchgeführt haben. Vor einer Zertifizierung muss jeder Mitarbeiter des Unternehmens auf das bevorstehende Audit vorbereitet werden. B Gesundheitswesen. B Handwerk. B Öffentl. Sie suchen noch die richtige Software für die Lenkung Ihrer Dokumente? Einfacher zur QM-Dokumentation — Entspannter ins Audit — Erfolgreich zur Zertifizierung.

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Doch warum wurde dies letztlich notwendig? In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Anforderungen an die Dokumentation der Pflege gestellt. Vor langer Zeit hatte es mit einem Anamnese- und Biografiebogen sowie einem Stammblatt begonnen. Hinzu kam ein Blatt für Behandlungspflege und Medikation. Innerhalb weniger Jahre waren es dann je Expertenstandard nochmal mehrere Seiten Screenings und Assessments.

Ergänzend kamen Abklärungshilfen für weitere Risiken hinzu. Die üblichen Formulare waren bzw. Auch in der Pflegeplanung zumeist nach AEDL ergab bzw. Ziel bekommen. Teilweise waren Verweise auf mitgeltende AEDLs erforderlich. Nicht selten hatte ein Bewohner 70 und mehr Leistungen aus der Grundpflege, die jeden Tag auch abgezeichnet werden mussten.

In den Praxistest wurden 26 vollstationäre Pflegeeinrichtungen und 31 ambulante Pflegedienste einbezogen. Weiterhin waren die Einführungsveranstaltung Sept. Diese Grundhaltung wurde gleichfalls durch die verschiedenen Prüfer des MDK und der Heimaufsicht vertreten. Hinzu kam für viele leitungsverantwortliche Mitarbeiter die Angst vor haftungsrechtlichen Ansprüchen im Schadensfall. Durch haftungsrechtliche Bedenken und den Hinweisen aus den Prüfungen ergab sich letztlich die genannte Anzahl an Formularen und Leistungen, die täglich dokumentiert werden mussten.

In der 1. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit kann aus der Kasseler Erklärung folgendes abgeleitet werden:. Muss-Kriterien: Bei Abweichungen von diesen Kriterien handelt es sich definitiv nicht mehr um eine Abbildung des Strukturmodells. Soll-Kriterien: Die empfohlene Ausprägung beruht auf fundierten fachlichen Überlegungen. Abweichungen davon können dazu führen, dass die fachlichen und praktischen Intentionen des gesamten Konzepts beeinträchtigt werden. Kann-Kriterien bzw. Gestaltungsempfehlungen: Die Empfehlung beruht nicht auf einer fachlichen oder wissenschaftlichen Begründung bzw.

Es ist aber damit zu rechnen, dass sich die hier empfohlene Gestaltung als ein Standard etabliert bzw. Ergänzende Erläuterungen für Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen nach den Qualitätsprüfungsrichtlinien — QPR bei Umsetzung des Strukturmodells zur Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation. Dies gilt auch für die dazugehörige Folienpräsentation, die im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen angepasst wurde. Die Belastung der Pflegefachkräfte nahm durch immer umfangreichere Anforderungen an die Dokumentation immer weiter zu.

Der hieraus resultierende Unmut wurde von der Politik gehört und aufgenommen. Dies ist auch der wesentliche Unterschied zu ähnlichen Bemühungen, die die Pflegedokumentation in regionalen Bereichen verschlanken wollten. Lokalen bzw. Weiterhin fehlte eine vergleichbare pflegewissenschaftliche Begleitung des Projekts.

Zur Umstellung auf das Strukturmodell gehört allerdings wesentlich mehr als der technische Vorgang eines Softwareupdates. Nachfolgend stellen wir einige Punkte vor, mit denen man sich früher oder später im Rahmen des internen Projekts Strukturmodell auseinandersetzen muss. Hierzu muss gesagt werden, dass das Strukturmodell kein Formular, sondern ein wissenschaftsbasiertes Konzept ist.

Alleine der Paradigmenwechsel aus einem oft verwendeten Ankreuzverfahren zu Textfeldern kann dem Mitarbeiter bei den ersten Bögen einige Schwierigkeiten bereiten. Freitextliche Erfassungen in der EDV auf Zeichen je Textfeld begrenzt waren den Mitarbeitern über Jahre fremd.

Zumeist benötigen die Mitarbeiter zwei bis drei Anläufe um einen Bewohner freischreibend zu erfassen. Auch die wörtliche Wiedergabe des Bewohners bzw. Patienten ist in aller Regel zunächst einmal ungewohnt. Unter Hinblick auf die Risikomatrix kommt hinzu, dass in den einzelnen Themenfeldern die in der Risikomatrix aufgeführten Risiken erkennbar und nicht kompensiert sein dürfen.

In beiden Fällen gilt: Ist kein Risiko zu einem Themenbereich erfasst, kann keine weitere Einschätzung angekreuzt werden. Aus der Praxis haben wir die Rückmeldung, dass häufig keine ergänzenden Formulare zur weiteren Einschätzung mehr Anwendung finden, da diese von den Mitarbeitern durch die entsprechende pflegefachliche Einschätzung nicht mehr benötigt werden. Für den ambulanten Bereich sieht die Strukturierte Informationssammlung das Feld Beratung vor. Dieses Feld soll für die Mitarbeiter, die das Beratungsgespräch führen, einen unterstützenden Hinweis liefern.

Aus der Risikomatrix darf es keine technische Verlinkung zu weiteren Formularen geben. Die Begründung von Frau Beikirch bzw. In der Vergangenheit hatten Berichte eher einen Erfassungs- bzw. Die nachfolgenden Berichtsarten sind die in der Praxis am häufigsten eingesetzten:. Die Evaluierung von Zielen und festen wiederkehrenden Termine entfällt im Rahmen des Strukturmodells. Verordnungen und Leistungen der Betreuung sind weiterhin zu planen und zu bestätigen.

Für die Betreuung sind in der Praxis unterschiedliche Modelle im Einsatz. Weiterhin muss das Strukturmodell verstanden und gelebt sowie im QM beschrieben werden. Im Idealfall wird die Entscheidung nicht von einem oder zwei Mitarbeitern in der Leitungsebene, sondern von einer breiten Mehrheit gefällt. Nach der Entscheidung für das Strukturmodell sollte das Projektteam und die Zeitpunkte der Schulung für das Projektteam festgelegt werden. Der Projektplan kann im allgemeinen erst nach der Schulung festgelegt werden.

Für das QM bzw. Wir möchten Ihnen hierzu nur ein paar kurze Ausschnitte aus der Praxis aufzeigen:. Januar 1. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit kann aus der Kasseler Erklärung folgendes abgeleitet werden: Leistungen der Behandlungspflege müssen weiterhin einzeln abgezeichnet werden Leistungen der Grundpflege müssen nicht mehr abgezeichnet werden.

Ungeplante Abweichungen werden in der Tagesdokumentation Bericht erfasst. Kasseler Erklärung April bis August Gründung des Projektbüros Ein-Step Einführung des Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation auf Initative des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann, zur Neuausrichtung der Dokumentationspraxis in der ambulanten und stationären Langzeitpflege.

Die Fortbildung fand analog der Fortbildung aller Multiplikatoren in verkürzter Form statt. Bekanntgabe der 2. Aufbau des Anforderungsprofils: Die Kategorien sind wie folgt gegliedert: Kategorie A: Muss-Kriterien: Bei Abweichungen von diesen Kriterien handelt es sich definitiv nicht mehr um eine Abbildung des Strukturmodells. Kategorie B: Soll-Kriterien: Die empfohlene Ausprägung beruht auf fundierten fachlichen Überlegungen.

Kategorie C: Kann-Kriterien bzw. September Ergänzende Erläuterungen für Qualitätsprüfungen in Pflegeeinrichtungen nach den Qualitätsprüfungsrichtlinien — QPR bei Umsetzung des Strukturmodells zur Effizienzsteigerung der Pflegedokumentation Januar Anpassung der Abbildungen in den Informations- und Schulungsunterlagen Version 1.

Die vier Elemente des Strukturmodells 1. Was brauchen Sie? Was können wir für Sie tun? Schwierig wird es für die erfassende Pflegefachkraft, wenn offensichtlich unwahre Angaben gemacht werden Z. Ziel ist eine aktive Mitwirkung des Bewohners bzw. Patienten, die man bereits aus dem Bereich der Behindertenhilfe lange kennt. Die Risikomatrix Ein Risiko ist zunächst nur dann als solches zu erfassen, wenn dies in einem Themenfeld erfasst und nicht kompensiert ist.

Automatisch kann diese als Erinnerung nach einer Unterbrechung u. Krankenhausaufenthalt in ProfSys gesetzt werden. Im Einzelnen: Eine Planung nach Themenfeldern. In der Praxis kennen wir jedoch keinen Kunden, der nach den Themenfeldern plant, da dann noch immer 6 Themenfelder zu bearbeiten wären und sich zwischen den Themenfeldern Überscheidungen ergeben würden.

Zudem müssten alle Verfahrensanweisungen den Mitarbeiter bekannt sein. In Fällen wie Personalwechsel, neue Mitarbeiter oder auch Zeitarbeitnehmer ist dieser Ansatz zumeist nicht praktikabel. Dies gilt auch dann, wenn die jeweilige Verfahrensanweisung neben der Leistung angezeigt wird, da diese im Einzelnen eine oder mehrere Seiten in Anspruch nehmen können.

Hier bietet ProfSys allerdings auch die Möglichkeit, die einzelnen Verfahrensanweisungen in einer Linkliste im Detailbereich anzuzeigen. Tagesstrukturen Die Darstellung nach Tagesstrukturen hat sich bislang in allen Projekten durchgesetzt, da hierbei handlungsanleitend die Durchführung bewohner- bzw. Für eine bessere Darstellung gegenüber dem Mitarbeiter werden die Tagesstrukturen zumeist in Zeitscheiben unterteilt.

Dies hat sich in der Praxis in so weit bewährt, dass man für einen oder mehrere Bewohner den Ausschnitt für die Schicht auf ein mobiles Endgerät Touch oder auf Papier ausgeben kann. Gerade unter Hinblick auf neue Mitarbeiter oder Zeitarbeitnehmer ist dies eine enorme Arbeitserleichterung.

Berichte In der Vergangenheit hatten Berichte eher einen Erfassungs- bzw. Evaluierung en Die Evaluierung von Zielen und festen wiederkehrenden Termine entfällt im Rahmen des Strukturmodells. Strukturmodell und PDCA Zyklus Verordnungen und Leistungen der Betreuung sind weiterhin zu planen und zu bestätigen. Die Leistungen der Betreuung werden in der Tagesstruktur direkt mit beschrieben. Die Leistungen der Betreuung werden durch die Pflegefachkraft parallel zur Tagestruktur geplant. Die Leistungen der Betreuung werden durch die Betreuungsfachkraft getrennt von der Tagesstruktur geplant.

Die getrennte Planung hat allerdings den Nachteil, dass diese Planung nicht mit der Pflegefachkraft abgestimmt wurde und völlig losgelöst von der Tagesstruktur stattfindet. Die Schulungen und Reflektionen zum Strukturmodell werden in der Regel durch die Multiplikatoren durchgeführt. Vom Zeitverlauf sollten diese Schulungen auch mit ausreichend Abstand zur Softwareumstellung vorgenommen werden.

Eine wichtige Voraussetzung ist die Bereitschaft, alle bisherigen Vorgehensweisen in Frage zu stellen: Wer sich auf den Weg des Strukturmodells machen möchte, muss mit liebgewonnen Arbeitsweisen brechen. Ein Strukturmodell und 40 Checklisten, Assessments und Screenings sind nicht miteinander vereinbar.

Für den einen oder anderen Mitarbeiter ist es sicher am Anfang ungewohnt, wenn die eine oder andere Abklärungshilfe nicht mehr zur Verfügung steht. Doch die Leitfrage für all die Abklärungshilfen ist einfach — Kann die Fragestellung durch eine pflegefachliche Einschätzung geklärt werden?