Handbuch geschichte baden wurttemberg


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Handbuch geschichte baden wurttemberg

Am April feiert das Land Baden-Württemberg seinen Damit ist es das jüngste der alten Bundesländer Deutschlands sieht man vom Sonderfall des Saarlandes ab. Das erklärt dieses Dossier. Nach oben. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Südwesten aufgeteilt in drei Teile. Das Land Württemberg-Baden wollte einen gemeinsamen Staat. Doch die Badener Regierung sträubte sich dagegen. Die Bevölkerung durfte darüber abstimmen, wie die Länder aufgeteilt werden sollten.

Dazu wurden die drei Bezirken in vier Abstimmungsbezirke gegliedert. Wie konnte ein neuer gemeinsamer Südweststaat entstehen? Ganz einfach - drei der vier Bezirke mussten für einen gemeinsamen Südweststaat sein. Und das klappte.

Die meisten Menschen Nordwürttemberg, Südwürttemberg-Hohenzollern und Nordbaden wollten einen gemeinsamen Staat. Die Altbadener waren jedoch dagegen. Trotzdem ergab die Abstimmung: Es wird einen neues, gemeinsames Bundesland geben. Diese konnte dann den Ministerpräsidenten stellen.

Doch die Parteien fanden zuerst keine Lösung. Besonders daran war, dass er frühere Kollegen und Mitstreiter in die Opposition setzte. Sie waren davon enttäuscht. Trotzdem gilt dieser Tag, der April, als "Geburtstag" Baden-Württembergs. Übrigens: Erst eineinhalb Jahre später wurde das Bundesland auf den Namen Baden-Württemberg getauft. Diese Darstellung der Ereignisse ist stark gekürzt. Ausführliche Hintergrundinformationen zur Entstehung Baden-Württembergs finden Sie im folgenden Text.

Die Gründung Baden-Württembergs stand unter keinem guten Stern: Mehr als vier Jahre lang hatten die Altbadener leidenschaftlich gegen den Zusammenschluss gekämpft. Sie fürchteten den "schwäbischen Imperialismus". Die badische Eigenständigkeit sollte ihrer Meinung nach gewahrt bleiben. April endete im Tumult. Reinhold Maier rief am April 12 Uhr 30 Minuten festgestellt. Meine Frauen und Männer: Gott schütze das neue Bundesland. Gott schütze die deutsche Bundesrepublik Die Grenze zwischen amerikanischer und französischer Besatzungszone verlief mitten durch Baden und Württemberg entlang der Autobahn Karlsruhe — Stuttgart — Ulm.

Die Amerikaner bastelten aus den von ihnen besetzten Gebieten Nordbaden und Nordwürttemberg das Gebilde Württemberg-Baden mit der Hauptstadt Stuttgart. Allerdings behielt der Landesbezirk Baden innerhalb dieses Gebiets eine weitgehende Verwaltungsautonomie. Die Franzosen machten aus dem Süden Württembergs und Hohenzollern das Land Württemberg-Hohenzollern mit der Hauptstadt Tübingen, und aus dem südbadischen Landesteil wurde Baden mit der Landesmetropole Freiburg. Franzosen und Amerikaner konnten sich nicht über eine gemeinsame Besatzungspolitik verständigen: Den Amerikanern genügte es, dass sich ein wieder handlungsfähig werdendes Deutschland entwickelte, dass seine Schwerindustrie demontiert wurde und föderale Strukturen entstanden.

Die Demokratisierung des öffentlichen Lebens machte in Württemberg-Baden rasche Fortschritte. Neu war die Idee nicht, Baden und Württemberg zu vereinen. Bereits im Jahrhundert und in der Weimarer Republik hatten einige Politiker laut darüber nachgedacht. Auch Theodor Heuss, waschechter Württemberger und erster Bundespräsident Deutschlands, hatte in einer Rede in Stuttgart bereits den Zusammenschluss von Baden und Württemberg vorgeschlagen.

Dort hatte im Herbst die württemberg- badische verfassunggebende Landesversammlung einen entscheidenden Schritt in Richtung Südweststaat getan: Nach Art. Der süd- badische Präsident Leo Wohleb behauptete, nur die Regierung in Freiburg besitze die Legitimation, im Namen des badischen Landes und Volkes zu sprechen. Juli erteilten die drei Militärgouverneure im westlichen Teil Deutschlands den elf Regierungschefs mit dem Frankfurter Dokument Nr.

Nach Fläche und Einwohnerzahl sollten dabei möglichst ausgewogene Länder entstehen. Im Südwesten gab es jedoch ein fast unlösbares Problem: Die Regierungen von Württemberg-Baden und Württemberg-Hohenzollern wollten zusammen mit Baden ein Gesamtland bilden. Das aber lehnte Baden kategorisch ab. In dieser Situation lud Ministerpräsident Reinhold Maier am 2.

August die Regierungschefs, Landtagspräsidenten und die Fraktionsvorsitzenden der drei Länder zu einer ersten klärenden Besprechung auf den Hohenneuffen bei Nürtingen ein. Die gegensätzlichen Positionen traten dabei klar in Erscheinung.

Hauptgegenstand der Gespräche war neben der Südweststaatsbildung der Volksentscheidder nicht nur von den Alliierten vorgesehen, sondern auch von den Landesverfassungen vorgeschrieben war. Umstritten war die Frage der Abstimmungsbezirke bzw. Während die Freiburger dafür eintraten, dass die Stimmen nach den beiden alten Ländern zu zählen seien, verlangten die Stuttgarter die Zählung der Stimmen gesondert nach den vier Landesteilen Nord- und Südbaden sowie Nord- und Südwürttemberg.

Zu einem Kompromiss war keiner bereit. Jeder glaubte, mit seinem Abstimmungsmodus gewinnen zu können: die Freiburger die Wiederherstellung des alten Badens und die Stuttgarter den Südweststaat. Inzwischen beschäftigte sich nach dem Willen der drei westlichen Besatzungsmächte ein Vorparlament, der "Parlamentarische Rat"mit der Ausarbeitung einer Verfassung für den deutschen Staat.

Bevor dieser das Verfassungswerk im Mai vollendete, gelang es Gebhard Müller im Einvernehmen mit Reinhold Maier in letzter Sekunde, zusätzlich zu dem bereits in Art. Das war die dritte Weichenstellung. Allerdings bedurfte nun noch das Grundgesetz der Zustimmung der Alliierten.

Erst im April gaben sie eine Erklärung ab, dass der Artikel geltendes Recht sei. Damit war der Weg für die Neuregelung der südwestdeutschen Ländergrenzen frei. Oktober einigten sich die CDU-Vorstände der südwestdeutschen Länder in der Abstimmungsfrage. Die Bevölkerung sollte abstimmen : Vereinigung der bestehenden drei Länder oder Wiederherstellung der alten Länder.

Das Ergebnis sollte durch getrennte Auszählung in den alten Ländern ermittelt werden. Dieser Lösung widersetzte sich die Regierung Württemberg-Badens. Sie bestand auf einer Auszählung in den vier Bezirken Nord- und Südbaden sowie Nord- und Südwürttemberg mit Hohenzollern. Bei einem Treffen der drei Regierungschefs am April in Freudenstadt machte Gebhard Müller den überraschenden Vorschlag, das Volk zunächst nur in einer Informationsabstimmung zum Südweststaat zu befragen.

Diese Volksbefragung am September war für die Anhänger des Südweststaates eine Enttäuschung: Zwar ergab sich in den württembergischen Abstimmungsgebieten eine überwältigende Mehrheit für den Südweststaat, in den beiden badischen Bezirken zusammen aber eine Mehrheit von Damit war die Südweststaatsfrage zunächst wieder in einer Sackgasse gelandet.

Der Bundestag verabschiedete im April das " Zweite Neugliederungsgesetz ": Der Südweststaat sollte danach dann gebildet werden, wenn in drei von den vier Abstimmungsbezirken eine Mehrheit für den Zusammenschluss der Länder stimmte. Leo Wohleb protestierte heftig und versuchte zunächst über den Bundesrat und dann über das eben erst konstituierte Bundesverfassungsgericht eine Aufhebung des Neugliederungsgesetzes zu erreichen.

Er scheiterte letztendlich. Oktober bestätigte das Gericht das Zweite Neugliederungsgesetz in allen wesentlichen Teilen. In Südwürttemberg wollte man den Südweststaat, weil man darin die Wiedervereinigung mit Nordwürttemberg sah sowie den Zusammenschluss mit den benachbarten hohenzollerischen und badischen Gebieten, mit denen man sich verbunden fühlte.

Die Nordwürttemberger wollten die Vereinigung mit dem südlichen Landesteil und waren geneigt, die Verbindung mit Baden aufrechtzuerhalten. Sie begehrten den Südweststaat jedoch nicht als dringendes inneres Anliegen. In Baden sah es anders aus: Die badische Bevölkerung lehnte zur guten Hälfte den Südweststaat leidenschaftlich ab. Es gab aber auch eine ganze Reihe von Gebieten, die den Anschluss an ihre Nachbarn suchten. Zwischen den Altbadenern und den Südweststaatanhängern entbrannte ein Kampf um jede einzelne Stimme.

Die wichtigsten Argumente für den Südweststaat waren:. Nach einem heftigen Abstimmungskampf, in dem es nicht an kräftigen Worten fehlte, fiel dann endlich am 9. Dezember die Entscheidung. Über das Ergebnis konnte aber kein Zweifel bestehen. Auf das ganze Gebiet gesehen gab es eine Mehrheit von 69,7 Prozent für das Land Baden-Württemberg. Die regionalen Unterschiede bei den Abstimmungsergebnissen spiegeln dabei letztlich die historischen Traditionen des deutschen Südwestens wider.

Überall dort, wo zu Beginn des Kreise Mosbach, Sinsheim, Überlingen. Auch in der ehemaligen Kurpfalz, wo durchaus noch antibadische Ressentiments wirksam waren, war die Mehrheit für das neue Land deutlich. In den protestantischen Kreisen Südbadens wie Lörrach oder Kehl, wo die Südweststaatanhänger relativ hohe Anteile erreichten, schlugen sich dagegen Traditionen des Kulturkampfes nieder. Auch im protestantischen Pforzheim, wo man wirtschaftlich traditionell eher nach Württemberg orientiert war, gab es eine deutliche Mehrheit für das neue Land.

Die Werte in den württembergischen Kreisen sprechen in ihrer Deutlichkeit für sich. Auch in Karlsruhe, wo man den Statusverlust der alten Hauptstadt fürchtete, waren die Gegner der Neugründung stark vertreten. Mit der Abstimmungsniederlage wollte sich Wohleb nicht abfinden: Er sprach von einer Vergewaltigung des badischen Volkes und von einem gekünstelten Abstimmungsmodus, der nichts anderes als ein Wahltrick sei. Drei Jahre später,glaubte er einen "Morbus Badensis" zu erkennen — er hatte die Sorge, diese schwelende Krankheit könne dem staatlichen Gemeinwesen Abbruch tun.

Schon am

Fachdokument allgemein - Fachbroschüre. PDF Download. Aktueller Hinweis zu den "Weiteren Dateien": Das Handbuch kann in zwei Varianten heruntergeladen werden. In der zweiten Variante sind die Änderungen im Handbuch gegenüber der Version 1. Das Handbuch wurde im März um einen Anhang ergänzt, der separat als Datei angeboten wird.

Bitte beachten Sie: Dieser Anhang wurde im OktoberApril und April aktualisiert. In Baden-Württemberg sollen die FFH- und Vogelschutzgebiete vorrangig durch Vereinbarungen mit den Landnutzern gesichert werden. Der Schwerpunkt lag auf der Überarbeitung der Erfassung vereinfacht zu erhebender Arten. Das Handbuch macht verwaltungsintern verbindliche Vorgaben zur Erstellung von Managementplänen für Natura Gebiete.

Der erste Teil des Handbuches beschreibt das Verfahren, der zweite Teil die Methodik zur Erstellung der Managementpläne. Der dritte Teil umfasst die Kartieranleitungen für die Arten der Anhänge I und II der FFH- Richtlinie und für die Arten der Vogelschutzrichtlinie. In den Anhängen finden sich ergänzende Tabellen, Definitionen und Hilfen zum Vorgehen bei der Erhebung von Lebensraumtypen und Arten.

Das Handbuch richtet sich an Behörden und Fachplaner sowie an Vorhabensträger und die interessierte Fachöffentlichkeit. Startseite Publikationen Handbuch zur Erstellung von Managementplänen für die Natura Gebiete in Baden-Württemberg. PUDI Details Handbuch zur Erstellung von Managementplänen für die Natura Gebiete in Baden-Württemberg.

Beschreibung Aktueller Hinweis zu den "Weiteren Dateien": Das Handbuch kann in zwei Varianten heruntergeladen werden. METADATEN Titel Handbuch zur Erstellung von Managementplänen für die Natura Gebiete in Baden-Württemberg Stammthema Natur und Landschaft Thema Natur und Landschaft - Natura Herausgeber LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg Erscheinungsjahr Erscheinungsort Karlsruhe Stand Handbuch zur Erstellung von Managementplänen für die Natura Gebiete in Baden-Württemberg.

LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg. Verlagspublikation Umweltverwaltung Baden-Württemberg. Arbeitsgruppe für Tierökologie und Planung, ; Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, ; Biewald, Gudrun; Marx, Jürgen; Dümas, Jochen; Breunig, Thomas; Demuth, Siegfried; Weckesser, Martin; Trautner, Jürgen; Bräunicke, Michael; Herrmann, Gabriel; Mayer, Johannes; Bense, Ulrich; Colling, Manfred; Schabel, Andreas; Sippel, Andreas; Rajewski, Monika; Institut für Botanik und Landschaftskunde, ; Regierungspräsidium Tübingen, Referat 82 - Forstpolitik und Forstliche Förderung.

LUBW Referat 25 - Arten- und Flächenschutz, Landschaftspflege.