Qm handbuch verein


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Qm handbuch verein

Ihre Innovationskraft, Ihr Know-how und Ihr Gespür für das, was für unsere Kunden von Bedeutung ist, entscheiden über unseren Erfolg. Bei einem Qualitätsmanagementsystem kurz: "QM-System" oder "QMS" handelt es sich um ein Managementsystem.

Es kommt bei der Herstellung von Produkten oder der Erbringung von Dienstleistungen zu tragen. Ein Qualitätsmanagementsystem stellt die Erfüllung der Anforderungen der Kunden oder Forderungen anderer interessierter Parteien sicher. Damit entsprechen Produkte und Dienstleistungen einer bestimmten, geforderten Qualität. Das Qualitätsmanagement basiert auf unternehmerischen Strukturen, Tätigkeiten, Abläufen und Bestimmungen.

Dementsprechend ist es in einen externen und internen Kontext eingebettet. Wichtig: Es ist unternehmensindividuell und berücksichtigt die Erfordernisse des Unternehmens. Qualitätsmanagementsysteme sind zu planen, einzuführen und aufrechtzuerhalten. Sie bieten den Rahmen für eine fortlaufende Verbesserung ihrer Leistung und Wirksamkeit.

Es sind flexible und dynamische Managementsystemedie in der Lage sind, sich veränderten externen und internen Bedingungen anzupassen. Sie sollten kompatibel mit anderen Managementsystemen sein, zum Beispiel mit Umweltmanagementsystemen, Arbeitsschutzmanagementsystemen oder Energiemanagementsystemen. Beispiele: privatwirtschaftliche oder öffentliche Unternehmen, Vereine, Stiftungen und Non-Profit-Organisationen.

Das Ziel eines QM-Systems QMS ist die hohe Kundenzufriedenheit durch die Bereitstellung anforderungsgerechter Produkte und Dienstleistungen. Dies führt zu gesteigerter Kundenbindung und zu Neukunden durch eine positive Mund-Propaganda. Ist das QM-System aufgebaut und zertifiziert, z. Verbunden mit der Einführung eines QM-Systems sind weitere Vorteile:.

Nicht nur gegenüber Kunden und anderen externen interessierten Parteien, sondern auch unternehmensintern bringt ein QM-System einen hohen Nutzen :. Zunächst hat das Unternehmen Chancen und Risiken zu bestimmen. So stellt es sicher, dass die im QM-System QMS und in seinen Prozessen geplanten Ergebnisse erreicht werden.

Ziel ist es, erwünschte Wirkungen zu verstärken und unerwünschte Wirkungen zu verhindern oder zu verringern. Dazu sind entsprechende Mittel zu ergreifen. Diese Mittel müssen bewertet und in das Qualitätsmanagement integriert werden. Wichtig: Die Prozessbeteiligten sind einzubinden. Ein Brainstorming unter den betroffenen Mitarbeitern bringt in der Regel die wichtigsten Risiken und Chancen zutage.

Über das Brainstorming sollte ein Protokoll angefertigt werden. Ferner hat das Unternehmen Qualitätsziele für das QM-System festzulegen. Wichtig: Diese Ziele müssen im Einklang mit der Qualitätspolitik stehen, messbar sein, an die Mitarbeiter vermitteltüberprüft und ggfs. Bei der Planung der Qualitätsziele ist zu bestimmen, wie diese Ziele erreicht werden sollen: Welche konkreten Schritte sind zu gehen? Welche Ressourcen sind dafür nötig?

Wer ist für die Umsetzung verantwortlich? Wann soll die Planung und Umsetzung abgeschlossen sein? Wie sollen die Ergebnisse der Zielerreichung bewertet werden? Qualitätsziele richtig definieren — Checkliste Ob Sie Ihre Qualitätsziele erfolgreich realisieren werden, hängt auch von der Art und Weise ab, wie Sie die Ziele definieren. Diese Checkliste unterstützt Sie bei der Ausarbeitung Ihrer Qualitätsziele.

Da ein QM-System permanent an veränderte Bedingungen anzupassen ist, führt dies zu Änderungen. Diese können sich z. Die ISO fordert, dass Änderungen am QM-System geplant durchgeführt werden. Dabei sind zu berücksichtigen:. In der ISO sind sieben allgemeingültig formulierte Grundsätze des Qualitätsmanagements aufgeführt.

Sie bieten eine Handlungsorientierung für die Entwicklung des QM-Systems. Die Grundsätze helfen dem Unternehmen dabei, sich auf seine Qualitätsziele, auf eine systematische Führung und auf eine ständige Leistungsverbesserung auszurichten. Einen erheblichen Teil der Anforderungen der ISO So erfüllt ein QM-System, wenn die folgenden Grundsätze umgesetzt sind:. Der prozessorientierte Ansatz gehört zu den wesentlichen Grundlagen eines QM-Systems.

Er besagt, dass sich ein gewünschtes Ergebnis, z. Aus dem Zusammenwirken mehrerer qualitätsbezogener Prozesse ergibt sich die Funktionsweise eines QM-Systems. Ein wichtiger Baustein des prozessorientierten Ansatzes ist das risikobasiertes Denken. Dabei geht es darum, dass sich das Unternehmen mit seinen Chancen und Risiken beschäftigt. Das Ganze unter der Prämisse, dadurch die Wirksamkeit des QM-Systems zu erhöhen und somit das Unternehmen nachhaltig zu unterstützen. Riskobewertung Qualitätsmanagement — Muster für Excel Mit diesem Muster identifizieren und bewerten Sie Risiken.

Die Einteilung in Risikozonen und den enthaltenen Einzelrisiken sowie die Einschätzung der Ausprägung in Ihrem Unternehmen sind die ersten Schritte dieser Risikobeurteilung. Die Vorlage berechnet eigenständig den Risikofaktor. In der letzten Spalte können […]. Nach seinem Urheber wird er auch Deming-Kreis genannt Es handelt sich beim PDCA-Zyklus um ein Modell zur Qualitätsverbesserung. Der PDCA-Zyklus besteht aus folgenden vier Phasen:. Der KVP ist ein wesentlicher Bestandteil eines umfassenden QM-Systems.

Mithilfe des KVP soll eine stetige Verbesserung mit möglichst nachhaltiger Wirkung innerhalb des Unternehmens erreicht werden. Der KVP bezieht sich auf Verbesserungen der Produkt- Prozess- und Servicequalität. Umgesetzt wird der KVP durch einen Prozess stetiger kleiner Verbesserungsschritte.

Er basiert auf dem PDCA-Zyklus. Mit dem KVP werden wirtschaftliche und soziale Ziele verfolgt. Kontinuierliche Verbesserungen zielen z. Verbesserungen werden in kontinuierlicher Teamarbeit, vor allem in KVP-Workshopserarbeitet. Die Workshops können je nach Thema unterschiedlich lange dauern. In der Praxis hat sich eine Zeitspanne von anderthalb bis vier Stunden pro Workshop-Sitzung bewährt.

KVP-Workshop-Teams sollten fünf bis neun Mitarbeiter umfassen. Wichtig: Die Workshop-Teilnehmer müssen von dem zu lösenden Problem direkt betroffen sein oder fachkundig zur Lösung beitragen können. Sie sollten bei ihrer täglichen Arbeit vorrangig mit dem zu bearbeitenden Thema bzw. Prozess befasst sein. Die Initiierung und die Steuerung des KVP sind eine Führungsaufgabe. Die Glaubwürdigkeit des KVP steht und fällt mit der Glaubwürdigkeit der Führungskräfte. Sie haben diese Verbesserungsphilosophie aktiv vorzuleben.

Um den KVP in Schwung zu halten, hat das Management für eine Atmosphäre zu sorgen, in der Verbesserungen gedeihen können. Im Vergleich zum herkömmlichen Denken ist beim KVP eine andere Denkweise bei den Führungskräften erforderlich. Mit dieser Checkliste stellen Sie fest, welche Aspekte des KVP in Ihrem Unternehmen optimiert werden könnten bzw. Es geht darum, unerwünschte Auswirkungen zu korrigieren, zu verhindern oder zu vermindern. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Fehler bereits im Unternehmen oder erst beim Kunden entdeckt wurde.

Sie zielen darauf ab, die Ursachen für diesen Fehler zu suchen, zu finden und zu beseitigen. Der Fehler soll nicht erneut auftreten können. Mitunter ist zu klären, ob ein ähnlicher oder vergleichbarer Fehler an anderen Stellen auftreten kann. Verbesserungsvorschläge werden nicht nur im KVP erarbeitet und umgesetzt. Die stetige Prozessoptimierung ist eine wichtige Aufgabe im Qualitätsmanagement.

Eine Optimierung von Prozessen lässt sich durch eine Steigerung der Effektivität erzielen. Dies bedeutet, dass sich der Zielerreichungsgrad bei den Prozessen erhöht. Eine Prozessoptimierung kann durch eine höhere Effizienzz. Die Prozessoptimierung führt zu sinkenden Durchlaufzeiten, geringeren Prozesskosten und zu einer höheren Kundenzufriedenheit.

Die Möglichkeiten zur Prozessoptimierung sind vielfältig: Sie können auf eine Erhöhung der Wertschöpfung gerichtet sein. Auch die Vermeidung von Überproduktion und eine Reduzierung von Kontrollmechanismen führen zu verbesserten Prozessen. Dies sind vor allem die:. Der Optimierungsbedarf in Prozessen lässt sich z. Wichtig: Bei der Suche nach Optimierungswegen kommt es wesentlich auf die Kreativität und Ideen der Mitarbeiter in den Prozessen an.

Sie entwickeln z. Drei Normen sind heute als Vorgaben zur Einrichtung von QM-Systemen weltweit anerkannt. Eine der Normen der ISO-Familie ist die ISO Sie enthält grundlegende KonzepteGrundsätze und Begriffe für QM-Systeme. Die ISO ist ein Rahmenwerk für die Einführung von QM-Systemen. Sie dient als Grundlage für andere Normen der ISOFamilie. Ziel der Norm ist es, dem Normanwender das Verständnis zum Qualitätsmanagement und zu QM-Systemen zu erleichtern.

Die in der Norm enthaltenen Definitionen sind normativ, d.

Die richtige Software hilft Ihrem Qualitätsmanagement auf die Sprünge. So halten Sie alle Prozesse, Risiken, Messdaten und Standards im Auge, die in Ihrem Betrieb relevant sind und verbessern Ihr Produkt stetig. Häufen sich die Beschwerden Ihrer Kunden über Ihre Produkte? Verschwenden Sie in einzelnen Abteilungen oft Zeit und Ressourcen, weil Ihre Mitarbeiter einfach nicht genau wissen, wie Sie in einer bestimmten Situation vorgehen sollen? Oder weil unterschiedliche Mitarbeiter einen Arbeitsschritt völlig unterschiedlich angehen?

Qualitätsmanagement zielt darauf ab, genau solche Situationen zu vermeiden. Mit standardisierten Prozessen und einer dynamischen Auswertung von wichtigen Kennzahlen verbessern Sie Schritt für Schritt all Ihre Arbeitsschritte und schwören Ihre ganze Belegschaft auf das selbe Ziel ein: Die Erfüllung der Kundenwünsche.

Denn in einer Zeit, in der es für jedes Produkt und für jede Dienstleistung eine Vielzahl von Anbietern und Herstellern gibt, ist nur noch die Zufriedenheit der Kunden ausschlaggebend für wirtschaftlichen Erfolg. QM hilft Ihnen dabei, dieses Ziel zu erreichen.

Vereinfacht lässt sich sagen: Qualitätsmanagement sorgt dafür, dass alle Aufgaben im Unternehmen. Treten währenddessen bei einzelnen Prozessen Fehler auf oder gibt es signifikante Veränderungen oder Verbesserungen bei speziellen Abläufen, ist QM auch dafür zuständig, diese Änderungen zu protokollieren und als neuen Standard umzusetzen.

Hauptziel des Qualitätsmanagements ist die Sicherung und stetige Steigerung der eigenen Produkt- und Dienstleistungsqualität. Daneben haben aber auch gesetzliche Vorgaben, verfügbare Ressourcen und Partnerschaften mit Lieferanten und Service Providern einen Einfluss auf das Qualitätsmanagement. Um Qualitätsmanagement in Ihrem Unternehmen zum Thema zu machen, implementieren Sie in der Regel ein sogenanntes Qualitätsmanagementsystem oder QMS.

Dabei handelt es sich um verschiedene Phasen eines oder mehrerer Prozesse, die in jedem Zyklus neu umgesetzt werden müssen. Das Ziel von Qualitätsmanagement ist nicht das qualitativ hochwertige Produkt, sondern die stetige Verbesserung der Qualität. Die Dokumentation im QMH ist ganz unterschiedlich.

Sie dokumentieren, wie Sie wollen; Hauptsache, die Prozesse sind strukturiert und nachvollziehbar festgehalten. In der Planungsphase entscheiden Führungskräfte und Geschäftsleitung, welche Ziele das Unternehmen genau verfolgen soll. Eine wichtige Aufgabe in der Planungsphase ist die Dokumentation. Hier werden die zukünftigen Prozesse, die zur Erreichung der gesetzten Ziele oder zur Herstellung eines Produkts notwendig sind, festgehalten.

Im Grunde erstellt die Unternehmensführung oft zusammen mit den Mitarbeitern einen genauen Plan, wie ein Prozess in Zukunft abzulaufen hat. Dieser Plan nennt sich auch Qualitatsmanagement Handbuch oder QMH. Die Umsetzung der Planung erfolgt in den festgelegten Prozessen. Diese sollen im Idealfall in jedem Zyklus gleich ablaufen, und zwar genau so, wie sie in der Planungsphase dokumentiert wurden. Ob es sich dabei um Anleitungen für ein Bauteil handelt, um eine Checkliste für eine komplexe Aufgabe in einem Computerprogramm oder um den Ablauf eines Telefongesprächs, ist irrelevant.

Beispielsweise in einem Flussdiagramm. Ein Flussdiagramm, beziehungsweise Flowchartdient dazu, einen wiederkehrenden Prozess als festen Ablauf einzelner Arbeitsschritte oder Operationen festzuhalten. Dabei stehen einzelne grafischen Elemente Oval, Rechteck, Raute, etc.

Früher wurden solche Diagramme hauptsächlich zur Erstellung von Computerprogrammen genutzt, heutzutage finden sie aber auch im Prozessmanagement Anwendung. In der Check-Phase werden Sie sich in erster Linie Fragen stellen. Zum Beispiel: Haben alle Prozesse so geklappt, wie ich sie dokumentiert habe, oder kam es dabei zu Fehlern?

Welcher Art waren diese Fehler und wie können sie in Zukunft vermieden werden? Habe ich mein Ziel erreicht? In dieser Phase holen Sie auch Feedback ein, was für das Quality Management lebenswichtig ist:. Im letzten Schritt, Act, werten Sie die Ergebnisse aus der Check-Phase aus, tragen Lösungsvorschläge für aufgetretene Schwierigkeiten während der dokumentierten Prozesse zusammen und wählen die geeigneten Ansätze zur Verbesserung aus. Diese Ansätze übernehmen Sie dann in der darauffolgenden Planungsphase und passen gegebenenfalls Ihre Dokumente und Ablaufpläne an die neuen Begebenheiten an.

Nachdem Sie Ihre Mitarbeiter über Änderungen im Prozessablauf informiert haben, beginnt der Kreislauf wieder von vorne. Machen Sie sich klar, dass Sie sich höchstens an eine Idealvorstellung annähern, diese aber nicht erreichen können. Diese Erkenntnis ist wichtig! Selbst wenn Ihre Prozesse mit den aktuellen Ressourcen und Vorgaben einwandfrei funktionieren, werden immer wieder Änderungen nötig sein. Zum Beispiel, wenn Ihr Mitarbeiterstamm sich verändert oder wenn neue Technologien auf den Plan treten.

Passen Sie Ihr QMS immer den aktuellsten Gegebenheiten an, wenn Sie wettbewerbsfähig bleiben wollen. Normiert sind Qualitätsmanagementsysteme nach der Norm DIN EN ISO in der aktuellsten Version von Die Norm umfasst insgesamt 10 Kapitel und dient als Leitfaden bei der Implementierung eines QMS. Im Grunde besteht sie aus Mindestanforderungen, denen ein Unternehmen hinsichtlich des Qualitätsmanagements zu genügen hat.

Unternehmen können Ihr QMS auch in Hinsicht auf ISO zertifizieren lassen. In diesem Fall kommt ein sogenannter Audit, ein unabhängiger und externer Prüfer ins Unternehmen, um die Umsetzung des Qualitätsmanagements abzunehmen. Ein ausgestelltes Zertifikat ist 3 Jahre lang gültig und muss dann erneuert werden. Die genaue Umsetzung der ISO ist für Sie nur dann notwendig, wenn Sie ein Zertifikat erwerben wollen oder müssen. Nur für wenige Branchen ist die Zertifizierung durch öffentliche Stellen verpflichtend.

In der Regel sind Sie frei, Ihr eigenes QMS individuell auszuarbeiten und auf Ihr Unternehmen zuzuschneiden. Um Sie bei der Implementierung und Pflege eines QMS zu unterstützen, gibt es eine Vielzahl von verschiedenen Softwarelösungen und Tools, die trusted. Die gängigsten Tools für ein gelungenes Qualitätsmanagement sind die Folgenden:.

QMS Tools gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Viele unterscheiden sich hinsichtlich einzelner Funktionalitäten und Möglichkeiten. Von solchen speziellen Features einmal abgesehen, bringen aber so gut wie alle Tools die gleichen Kernfunktionen mit:. Die wahrscheinlich wichtigste Aufgabe einer QM Software ist ohne Frage das Anlegen eines sogenannten Qualitätsmanagement Handbuches.

Ein solches Handbuch als Sammlung der dokumentierten Prozesse ist nicht nur für die Zertifizierung nach ISO verbindlich, sondern auch überlebenswichtig für das Quality Management. Die hier vorgestellten Tools helfen Ihnen dabei…. Einige QMS Tools bringen auch Funktionen zur Kommunikation im Team mit und ähneln damit Business Chat Tools. Das kann immens nützlich sein, beispielsweise wenn Sie einen Ihrer Abteilungsleiter über die neuesten Änderungen am QM Handbuch informieren wollen, oder um Feedback über die vergangenen Änderungen einzuholen und zentral zu sammeln.

Hinzu kommt in vielen Fällen auch noch eine dynamische Mitarbeiterdatenbank, in der Sie einzelnen Mitarbeitern verschiedene Rollen und Rechte zuweisen. So wissen Sie und der Rest des Teams immer darüber Bescheid, wer in einem speziellen Fall der richtige Ansprechpartner ist, und welche Funktion welches Teammitglied in den einzelnen Prozessen hat.

Eine weitere Kompetenz von Qualitätsmanagement Tools liegt in der Auswertung von sogenannten KPI Key Performance Indicators; Unternehmenskennzahlen. Diese sind ausschlaggebend für die zukünftigen Pläne und die Bewertung der bisherigen Strategie. Hat eine Umstellung von Prozess X zum Beispiel die gewünschte Kosteneinsparung erbracht?

Oder haben Sie die nötigen Ressourcen, um eine neue Maschine für die Fertigungshalle anzuschaffen und damit Prozess Y zu optimieren? Solche Fragen lassen sich nur durch eine ausreichende Analyse der Kennzahlen beantworten. Daher bringen viele QMS Tools dynamische Dashboards mit, die die wichtigsten KPI in Echtzeit auswerten und zentral zugänglich machen. Somit ist auch Datenvisualisierun g und Analyse ein Teil von Qualitätsmanagement.

Die Entscheidung darüber, ob Sie in Ihrem Unternehmen ein Quality Management System irgendeiner Art benötigen, hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst einmal davon, ob Sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, ein QMS zu implementieren. Selbst wenn das allerdings nicht der Fall ist, wird Ihnen die Einführung von Qualitätsmanagement und eine etwaige Zertifizierung nach ISO einige Vorteile gegenüber Wettbewerbern verschaffen.

Für die meisten anderen Branchen ist eine Zertifizierung freiwillig, das bedeutet: solche Firmen können ihr QMS zertifizieren lassen, müssen dies aber nicht tun. Die Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems ist für gewöhnlich abgesehen von den obigen Ausnahmen nicht vorgeschrieben, aber durchaus üblich.

Das kann mehrere Gründe haben:. Prozessoptimierung hat viele verschiedene Gesichtspunkte. Die erste und wichtigste: Sie steigern potentiell die Qualität Ihrer angebotenen Waren und Dienstleistungen. Zum Beispiel durch die Wahl der besten Lieferanten, Rohstoffe und Ressourcen in der Planungsphase oder einfach nur, indem Sie komplizierte Prozesse für Ihre Mitarbeiter einfach verständlich machen.

Durch die gestiegene Qualität steigt auch die Zufriedenheit Ihrer Kunden. Ihr Leitspruch sollte sein:. Durch die ständige Überwachung und Verbesserung von Prozessen vermeiden Sie Fehler und finden beständig Wege, Ihre Aufgaben effizienter zu lösen. Zum Beispiel, indem Sie eine neue Möglichkeit entdecken, einen zuvor lästigen Arbeitsschritt angenehmer und einfacher zu gestalten, oder indem Sie eine Maschine anschaffen, die bestimmte Prozesse automatisiert.

So sparen Sie bares Geld und steigern gleichzeitig Ihre Leistung. Der Reklameaspekt von gutem Qualitätsmanagement sollte nicht unterschätzt werden. Das gilt vor allem, wenn Sie bereits eine Zertifizierung nach ISO erworben haben, denn damit gewinnen Sie gleichzeitig das Recht, mit Ihrem Zertifikat zu werben.

Folgendes sollten Sie also beachten, wenn Sie planen, QM in Ihrem Unternemen einzuführen:. Ein Ingeniuersbüro mit 3 Mitarbeitern etwa braucht für die Umsetzung aller Normen 3 bis 5 Tage und rund 2. Qualitätsmanagementberatung Gerke Im Unternehmen eine völlig neue Prozessstruktur zu etablieren, ist nicht das gleiche, wie mal eben eine neue Softwarelösung zu installieren oder die Preise in der Personalkantine zu ändern.

Die Einführung eines QMS erfordert Zeit, Hingabe und möglicherweise auch zusätzliche Ressourcen, wenn das Qualitätsmanagement am Ende funktionieren soll. Qualitätsmanagement ist in erster Linie eine Sache der Führungskräfte und der Geschäftsleitung. Die Vorgaben über die zu erreichenden Ziele und die Prozess-Dokumente kommen deswegen von oben.

Achten Sie trotzdem darauf, Ihre Mitarbeiter nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen - erstens, damit Sie es sich nicht mit den Mitarbeitern verscherzen, zweitens, damit Sie auch die Sicht Ihres Teams in die Planung mit aufnehmen. Ein QMS funktioniert dann am besten, wenn es gepflegt und gelebt wird. Gelebt wird es aber nur dann, wenn es auf realistischen Vorgaben beruht. Und wer wüsste besser über Ihre internen Prozesse Bescheid, als diejenigen, die täglich damit arbeiten? Arbeiten Sie deswegen Dokumente und Vorgaben am besten zusammen mit Ihrem Team aus und lassen Sie auch Kritik, Feedback und Verbesserungsvorschläge zu.

Die DIN-Norm ISO ist Ihr roter Faden bei der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems.