Qm handbuch soziale einrichtung


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ISBN: 198556814
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DATEIGROSSE: 8,97

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Qm handbuch soziale einrichtung

Das Qualitätsmanagementhandbuch ist die Basis für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems. Es fasst die zentralen Anforderungen des jeweiligen QM-Systems zusammen und enthält Verweise auf Verfahrensanweisungen, mit denen das System in der Bildungseinrichtung realisiert ist. Damit erhält man eine gute Übersicht über das Gesamtunternehmen und kann auf dieser Grundlage ein Qualitätsmanagementhandbuch aufbauen und verfassen.

Dabei sind folgende Punkte zu beachten: Über die Inhalte der QM-Dokumentation entscheiden Grundsätzlich lassen sich die Dokumente eines Qualitätsmanagementsystems in vier Kategorien einteilen: das Qualitätsmanagementhandbuch an sich, Verfahrensanweisungen, Arbeitsanweisungen und Formulare. Kleine Unternehmen werden i. Separate Verfahrens- und Arbeitsanweisungen sind für diese Einrichtungen also nicht notwendig.

Meist führen sie die Formulare als Anlage zum Handbuch mit, die bei der Abwicklung des Verfahrens zu verwenden sind. Dokumentationsstandards festlegen Vor Beginn der Dokumentenerstellung muss festgelegt werden, mit welchen Werkzeugen und Standards dies geschehen soll. Dazu gehören die Auswahl einer geeigneten Dokumentationssoftware und die Einhaltung eines gleichbleibenden Erscheinungsbildes aller Dokumente.

Darüber hinaus sollten alle Projektmitarbeiter auf ein und dasselbe Dokument zugreifen können, es sollte jedes Dokument also nur einmal geführt werden. Struktur für das QM Handbuch erstellen Die erste Stufe der Erstellung des Qualitätsmanagementhandbuchs besteht darin, eine Struktur festzulegen. Grundsätzlich gibt es keinerlei Bestimmungen hinsichtlich der Gestaltung einer QM-Dokumentation.

Im Idealfall hält man sich dabei an die Struktur, die sich aus den eigenen Abläufen ergibt. In diesem Fall könnte das Qualitätsmanagementhandbuch folgende Struktur aufweisen: 1. Auftragsvorbereitung: Dokumentation der Auftragsprüfung, Arbeitsvor-bereitung etc. Auftragsabwicklung: Dokumentation der Seminardurchführung etc. Unterstützende Prozesse:. Anhang: Beispielhafte Dokumente und Aufzeichnungen der einzelnen Prozesse Qualitätsmanagementhandbuch schreiben Sobald alle Prozesse festgelegt und beschrieben sind und der Rahmen für das Handbuch erstellt ist, können die jeweiligen Kapitel nun in allen Bereichen der Forderungen der jeweiligen Norm entsprechend ausgefüllt werden.

Ein sorgfältig geführtes Handbuch ist Grundlage für die Zertifizierung durch eine akkreditierte Zertifizierungsorganisation, die einen anerkannten Nachweis für die Qualitätsfähigkeit der Einrichtung erbringt. Weitere Informationen sowie Tipps und Tricks zum Thema Qualitätsmanagement finden Sie im QM-Blog der CERTQUA.

Sie möchten Ihr QM-System zertifizieren lassen? CERTQUA unterstützt ihre Zertifizierungsvorhaben. Weitere Informationen unter Zertifizierungen. Mehr Informationen finden Sie hier. English Auditorenbereich Servicecenter. Newsletter August Wie Sie Ihr Qualitätsmanagementhandbuch richtig aufbauen. Deckblatt: Geltungsbereich des QM-Systems Inkraftsetzung durch die Unternehmensleitung 2.

Inhaltsverzeichnis: Gliederung des QM-Handbuchs 3. Führungsprozesse: Beschreibung der Qualitätspolitik und Unternehmensleitlinien DIN EN ISOKap. Verantwortung und Befugnisse: In diesem Kapitel könnte beispielsweise ein Organigramm des Unternehmens eingefügt werden Kap. Personal: Hier können beispielsweise Verfahrensbeschreibungen zur Personalauswahl, zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter, zu Weiterbildungen und Schulungen, zum Austritt von Mitarbeitern und zur Sicherheit am Arbeitsplatz eingefügt werden Kap.

Interne Kommunikation: Dokumentation für Besprechungen und den Informationsaustausch Kap. Unterstützende Führungsprozesse: Dokumentation des Projektmanagements. Beurteilung des QM-Systems: Dokumentation von internen Audits und der Managementbewertung Kap. Lenkung von Aufzeichnungen: Verfahrensbeschreibung zum Umgang mit Aufzeichnungen Kap. Auswertungen: Dokumentation zur Lieferantenbewertung sowie zur Auswertung von Aufzeichnungen Kap.

Unterstützende Prozesse: Marketing: Hierzu zählen z. Beschaffung des Produktionsmaterials: Verfahrensbeschreibungen der Lieferantenauswahl, Abwicklung von Bestellungen, Warenannahme, Wareneingangsprüfung, Lieferreklamation etc. Produktionseinrichtung: Beschreibung der Investitionsplanung, räumliche Einrichtung etc. Sitemap Datenschutz Impressum AGB. All rights reserved. Mehr Informationen finden Sie hier Akzeptieren.

Hintergrund des Themas ist neben meiner beruflichen Beschäftigung mit Qualitätsmanagement im Allgemeinen und in Bezug auf Hochschulen und Studiengänge im Besonderen die Tatsache, dass wir aktuell in die Gründung eines Waldkindergartens involviert sind. Und da stellt sich natürlich die Frage, wie denn jetzt ein funktionierendes QM ins Leben gerufen werden kann.

Man informiert sich zu QM in Organisationen der Sozialwirtschaft, adaptiert die geforderten Aspekte ein wenig, legt eine Strategie für den Kindergarten fest, definiert, was Qualität in der eigenen Einrichtung ist, untergliedert das Ganze noch ein wenig in Struktur- Prozess- und Ergebnisqualität, legt Prozesse fest, vergibt Verantwortlichkeiten, erstellt ein schönes QM-Handbuch und fertig ist die Laube! Na, leider ist die Laube noch nicht ganz fertig. Wortwörtlich befindet sich die Laube noch im Bau, aktuell fehlt noch der Ofen.

Und wenn man die oben tatsächlich nur angeschnittenen Schritte auch nur ein wenig durchdenkt, kommt man sofort zu dem Schluss, dass es das doch eigentlich nicht sein kann:. So viel Aufwand für so einen kleinen Kindergarten? So viel Aufwand, für Dinge, die sowieso jedem klar sind, der in der Einrichtung arbeitet?

Für Prozesse? Für Pipimachprozess? Oder für was? Spätestens nach der ersten Revision des QM-Handbuchs, selbstverständlich wie vorgeschrieben dem PDCA-Zyklus folgend, wird man aber feststellen, dass es nun wirklich Quatsch ist. Man hat ein QM, und das liegt halt jetzt in der Schublade rum und jede offizielle Stelle, die sich dafür interessiert, bekommt ein veraltetes, nicht lebendes Buch vorgelegt, in dem alles steht, was so sein sollte, wenn es denn so wäre.

Man könnte sich danach sogar zertifizieren lassen. Die Pflegeheime mit ihrem absurden Benotungssystem sind in meinen Augen ein gutes Beispiel…. Dem aufmerksamen Leser und der noch viel aufmerksameren Leserin wird deutlich geworden sein, dass ich das nicht so ganz ernst meinen kann.

Es muss also eine Alternative geben, die Qualität in der Einrichtung nicht nur transparent macht, sondern die wirklich darauf ausgerichtet ist, die tägliche Arbeit zu verbessern. Aber was ist Arbeit in einer sozialen Einrichtung denn eigentlich, egal ob Kindergarten oder Jugendhilfeeinrichtung, egal ob Stadtteilzentrum oder Drogenhilfe?

Ist Soziale Arbeit die Dokumentation der Ablage oder das genaue Befolgen eines zuvor akribisch beschriebenen Prozesses? Macht es in einem Jugendamt Sinn, nicht nur die Anzahl der geführten Gespräche zu dokumentieren, sondern zusätzlich noch die Inhalte zu protokollieren? Und was passiert dann, wenn doch was passiert?

Dann werden die Protokolle hervorgekramt und nach einem Schuldigen gesucht! Steht ja alles da, wurde ja — entsprechend dem QM — fein dokumentiert. Logisch, oder? Die Erinnerung an eine Maschine, die funktionieren muss, liegt nahe. Wenn die Maschine nicht funktioniert, wird das kaputte Teil der Schuldige gesucht und ausgetauscht, aber zackedizack!

Oder es wird — nicht ganz so dramatisch — lange und intensiv an dem festgelegten Prozess herumgedoktert! Oder ist die Arbeit eher die Beziehungsgestaltung zu den Klientinnen und Klienten? Oder die Reflexion der eigenen Arbeit? Macht das nicht eigentlich die Arbeit aus? Organisationen der Sozialwirtschaft als Maschinen?

Gut geölt, mit ausreichend Prozessen versorgt, wird schon alles so funktionieren, wie es die Managementlehrbücher vorgeben, oder? Nun gut, ich denke, es werden mir einige LeserInnen darin zustimmen, dass die Dokumentation maximal nervt bei gleichzeitig minimalem Mehrwert.

Es gibt einen Mehrwert, auch von Dokumentation und dem ganzen Rest, ja, und er ist auch wichtig, aber er hat eben wenig mit der eigenen, der Sozialen Arbeit zu tun. Das wäre zu schön, um wahr zu sein! Einfach so vor sich hinwurschteln, jeder macht, was er will… Ist das die Lösung? Irgendwie nicht, oder? Eine andere Haltung, ein anderes Mindset, gegenüber den Mitarbeiterinnen, den Klienten und Klientinnen, eben den Menschen, mit denen man tagtäglich zu tun hat.

Es geht beim agilen Management darum, die teilweise zunehmende, jedoch immer vorhandene Komplexität, die die Arbeit mit Menschen mit sich bringt, so zu fassen, dass es möglich wird, trotz enormer Unsicherheit, trotz permanenter Veränderung, handlungsfähig zu bleiben.

Hier ist aber nicht der Platz einer ausführlichen Beschreibung. Jaja, blablabla, Komplexität, Mindset, Agiles Management, Gequatsche! Wie geht man denn jetzt konkret vor? Es geht nicht um die Werte, die in einem vergilbten Leitbild im Büro des Chefs an der Wand hängen oder irgendwo auf der Homepage präsentiert und in Hochglanzbroschüren auf der Weihnachtsfeier verteilt werden!

Werte wie Transparenz oder Kommunikation, Werte wie Selbstverantwortung oder Freiheit, Werte wie Mut etc. Jetzt hat man, nach langer und intensiver Diskussion, ein Set an Werten ausgearbeitet, die für die gemeinsame Arbeit grundlegend sein sollen. Prinzipien lassen sich als Regeln, die eine Entscheidungsgrundlage für Handeln bilden, definieren. Konkret könnte so etwas dann so aussehen:. Man hat damit eine nicht zu umfangreiche Liste an Werten und sehr konkreten Prinzipien, die sich auf die Art der Zusammenarbeit untereinander beziehen!

Es geht um die Art, wie das Team, die Menschen, wie Sie mit Ihren KollegInnen zusammen arbeiten wollen. Jetzt sind wir mit unserer Prinzipienliste aber immer noch nicht beim QM in unserem Kindergarten? Und Reflexion bedeutet, die Dimensionen der Vergangenheit was warder Gegenwart was ist und der Zukunft was soll werden in den Blick zu nehmen und gemeinsam zu besprechen. Immer wieder, und warum nicht täglich? Wenn das Ganze jetzt noch visualisiert wird bspw.

Kanban-Boarddann reicht es aus, jeden Tag oder jede Woche ein Foto von dem Board zu machen und dies in eine Mappe abzuheften und damit ein wirklich lebendiges System zu schaffen, dass die tagtägliche Realität abbildet und nicht die Dinge, die irgendwo im QM Handbuch stehen. Jeden Tag eine kurze Reflexion, jeden Tag eine Schleife mit der Frage, was gut war, was gut ist und was wie werden soll.

Und das Ganze basiert auf den Werten und Prinzipien der Zusammenarbeit! Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, zu sagen:. Lass es uns doch mal ausprobieren! Wie aufwendig ist es, bitteschön, mehr oder weniger sinnlose Prozesse zu befolgen, nicht weil sie heute gut und richtig sind, sondern weil sie im QM-Handbuch stehen?

Ohne Aufwand und den Versuch, sich wirklich auf dieses neue Mindset einzulassen, wird es nicht funktionieren. Gut ist somit, gleich zu Beginn so zu arbeiten und sich bei der Umsetzung auch begleiten zu lassen. Übrigens wäre das auch eine spannende Herangehensweise für Hochschulen, aber das ist wieder ein anderes Thema. Was sind Werte, was sind Tugenden sprich: Eigenschaften und wie sieht Wertekompetenz aus?

Die Frage sollte meiner Meinung nach eher lauten: Wie sieht Gruppen versus Teamarbeit in der sozialen Arbeit aus und welchen Sinn und Zweck hat ein Leitbild bzw. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Hier zum Newsletter anmelden! Benachrichtige mich über neue Beiträge via E-Mail.

Lasst es einfach, oder: Wie Sie Qualitätsmanagement in sozialen Organisationen einführen! Und wie kann das gehen? Na, ist doch logisch: Man informiert sich zu QM in Organisationen der Sozialwirtschaft, adaptiert die geforderten Aspekte ein wenig, legt eine Strategie für den Kindergarten fest, definiert, was Qualität in der eigenen Einrichtung ist, untergliedert das Ganze noch ein wenig in Struktur- Prozess- und Ergebnisqualität, legt Prozesse fest, vergibt Verantwortlichkeiten, erstellt ein schönes QM-Handbuch und fertig ist die Laube!

Und wenn man die oben tatsächlich nur angeschnittenen Schritte auch nur ein wenig durchdenkt, kommt man sofort zu dem Schluss, dass es das doch eigentlich nicht sein kann: So viel Aufwand für so einen kleinen Kindergarten? Ja, man kann natürlich entsprechend vorgehen. Man kann versuchen, es wirklich, wirklich richtig zu machen, so, wie es im Lehrbuch steht. Aber: Man hat ein QM, und das liegt halt jetzt in der Schublade rum und jede offizielle Stelle, die sich dafür interessiert, bekommt ein veraltetes, nicht lebendes Buch vorgelegt, in dem alles steht, was so sein sollte, wenn es denn so wäre.

Die Pflegeheime mit ihrem absurden Benotungssystem sind in meinen Augen ein gutes Beispiel… Dem aufmerksamen Leser und der noch viel aufmerksameren Leserin wird deutlich geworden sein, dass ich das nicht so ganz ernst meinen kann. Oder: Was ist Soziale Arbeit? Jetzt haben wir aber ein Problem! Also, lasst es einfach! Aber der Satz lässt sich mit einer anderen Betonung passend machen: Lasst es EINFACH! Ein konkretes Vorgehen Jaja, blablabla, Komplexität, Mindset, Agiles Management, Gequatsche!

Achtungdas klingt einfacher, als es in der Realität ist! Prinzipien Jetzt hat man, nach langer und intensiver Diskussion, ein Set an Werten ausgearbeitet, die für die gemeinsame Arbeit grundlegend sein sollen. Aber wie soll Mut oder Transparenz oder Kommunikation jetzt die Zusammenarbeit gestalten?

Hier bedarf es dem Herunterbrechen der Werte in einzelne Prinzipien. Wert: Mut Prinzip: Wir machen Experimente und probieren Neues! Und so weiter und so fort… Man hat damit eine nicht zu umfangreiche Liste an Werten und sehr konkreten Prinzipien, die sich auf die Art der Zusammenarbeit untereinander beziehen! Noch einmal, weil es so wichtig ist: Es geht um die Art, wie das Team, die Menschen, wie Sie mit Ihren KollegInnen zusammen arbeiten wollen.

Gestern, heute und morgen: QM in Organisationen der Sozialwirtschaft Jetzt sind wir mit unserer Prinzipienliste aber immer noch nicht beim QM in unserem Kindergarten? Was war gestern? Was machen wir heute? Und wo wollen wir morgen hin? Klingt zu aufwendig? Aber richtig ist: Ohne Aufwand und den Versuch, sich wirklich auf dieses neue Mindset einzulassen, wird es nicht funktionieren. Ähnliche Beiträge.

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