Handbuch der geschichte weissrusslands


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Handbuch der geschichte weissrusslands

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen. Diese Tatsache macht den Reiz aus, seine Geschichte zu erforschen. Aus dem InhaltHistoriographie und HeraldikChronologie vom JahrhundertAnhang: Zeittafel, Karten, Auswahlbibliographie, Register. Mehr lesen Weniger lesen. Previous page. Seitenzahl der Print-Ausgabe. Januar Alle Details anzeigen. Next page. Beliebte Taschenbuch-Empfehlungen des Monats.

Alle kostenlosen Kindle-Leseanwendungen anzeigen. Den Verlag informieren! Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen. Januar Sprache : Englisch Taschenbuch : Seiten ISBN : ISBN : Abmessungen : Über den Autor und weitere Mitwirkende Dr. Wie werden Bewertungen berechnet? Keine Kundenrezensionen. Entdecken Sie jetzt alle Amazon Prime-Vorteile. Geld verdienen mit Amazon. Amazon Second Chance Geben Sie es weiter, tauschen Sie es ein, geben Sie ihm ein zweites Leben.

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Sie ist geprägt von der Lage des Landes am Übergangsbereich zwischen dem katholisch geprägten litauisch - polnischen und dem orthodox geprägten russisch - ukrainischen Einflussbereich. So kam es häufig zu Herrschaftswechseln und Besetzungen durch fremde Mächte. Phasen der Unabhängigkeit waren jeweils nur von vergleichsweise kurzer Dauer.

Für die Mittelsteinzeit Mesolithikum kennen wir im Westen die Janislawice-K. In der Jüngeren Steinzeit Neolithikum soll sich von hier schon früh die Keramik nach Westen in die baltischen Gebiete ausgebreitet haben. Im Spät-Neolithikum ist die Ober-Dneper-Kultur bekannt, die mit der Mittel-Dneper-Kultur zusammenhängt.

Weitere mögliche Zusammenhänge bestehen mit der östlichen Jamnaja-Kultur. In der Bronzezeit scheint das gesamte Gebiet mehr mit der baltischen Frühbronze zusammenzuhängen. Es kann angenommen werden, dass das Gebiet des Landes von Slawen besiedelt war. Von dieser Zeit zeugen neben den Borissteinen an der Düna die Sophienkathedrale von Polozkes begann der steinerne Bau in vielen weiteren Städten, die kyrillische Schrift fand Verbreitung.

Einige Beispiele dafür wären die Fürstentümer KlezkKobrinMenskPinskPolazkSluzk oder Turow. Nach dem Tod von Polens König Kasimir III. Mit der Schlacht bei Tannenberg Seit dem Ende des Immer wieder kam es zu Grenzkonflikten zwischen beiden Reichen. Am Ende des Krieges musste Litauen die Gebiete TschernihiwNowgorod-SewersGomelBrjanskPutiwlStarodub und Mzensk an Moskau abtreten.

Wenig später,kam es erneut zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den Streitkräften Moskaus und Litauens. Der Sieg, den die Truppen unter dem Oberkommando Konstantin Ostroschkis in der Schlacht bei Orscha am 8. September über das Moskauer Heer errangen, hielt die Expansion Moskaus nach Westen jedoch vorerst auf.

Diese bildete auch für die Geschichte der damals litauischen Ukraine eine deutliche Zäsur. Die ukrainischen Länder wurden nun direkt dem Königreich Polen unterstellt und die kulturelle und religiöse Integration des ukrainischen in den polnischen Adel beschleunigt.

Es bildete sich eine tiefe Kluft zwischen dem privilegierten katholischen Adel und der orthodox gebliebenen ukrainischen Unterschicht. In den folgenden gut Jahren verlor Litauen kontinuierlich an politischer Dominanz. Die meisten relevanten Entscheidungen fielen in Krakau und Warschau. Die berühmteste Figur war Rabbi Elijah Ben Salomon Salman, genannt der Gaon von Wilna—der sich leidenschaftlich für traditionelles Judentum mit Schwerpunkt auf dem Studium von Tora und Talmud sowie gleichzeitig für moderne Naturwissenschaften interessierte.

Ende des Jahrhunderts kam das Gebiet nach und nach unter russische Herrschaft durch die sog. Teilungen Polens. Es bestand nur noch aus Gouvernementsdie zentralistisch von Sankt Petersburg aus regiert wurden und starken Russifizierungsversuchen ausgesetzt waren, die sich vor allem gegen die polnische Oberschicht richteten. Erst nach der Revolution von wurde dessen Gebrauch wieder legalisiert, durfte jedoch auch weiterhin nicht in den Schulen unterrichtet werden.

Gegen das Polnische richtete sich auch das Verbot des lateinischen Alphabets. Jene Bevölkerungsteile, die dieser Konfession angehört hatten, wurden gedrängt, den orthodoxen Glauben anzunehmen. Am Februar rückten deutsche Truppen in Minsk ein. Unter deutschem Schutz, aber ohne das Einverständnis der Besatzungsmacht, wurde am In dieser Phase wurde am 1.

Diese Besetzung dauerte bis zum Juli an. Die Nationaldemokraten unter Roman Dmowski setzten auf eine Polonisierung der nicht-polnischen Bevölkerung der Ostgebiete. Diese wurden aber im Vergleich zu Ostgalizien oder Wolhynien stärker diskriminiert. Im Zuge der angestrebten Polonisierung wurden in den Jahren — ca. Diese war Teil der sowjetischen Nationalitätenpolitik.

Die katholischenorthodoxen und jüdischen Geistlichen waren jedoch schon unter Lenin der Verfolgung ausgesetzt: nicht nur verbot man den Religionsunterricht in den Schulensondern man schloss auch Kirchen und Synagogenerlegte den Kirchen immer wieder neue Steuern auf und verschleppte Geistliche nach Sibirien. Die er Jahre standen unter dem Zeichen der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft und der Industrialisierung der Sowjetunion.

September erfolgte die Besetzung Ostpolens durch die Rote Armee. Die Zahl der Verschleppten wird auf Im Sommer des Jahres eroberte die deutsche Wehrmacht das Land innerhalb weniger Wochen. Zusammen mit den Generalkommissariaten EstlandLettland und Litauen bildete es das Reichskommissariat Ostland. Die deutsche Invasion brachte starke Zerstörungen. Es wurden mehr als Städte und Dörfer zerstört. Vielfach trieben die deutschen Soldaten die Dorfeinwohner in Scheunen und brannten diese nieder, wie in Chatyn nicht zu verwechseln mit Katyn.

Heute ist dieser Ort nahe Minsk eine Gedenkstätte für die Opfer des Zweiten Weltkrieges. Allein in Minsk ermordete die deutsche Besatzungsmacht mehr als Fast alle Städte des Landes waren völlig zerstört. Die Industriebetriebe waren um 85 Prozent, die Industriekapazität um 95 Prozent, die Saatfläche um 40 bis 50 Prozent, der Viehbestand um 80 Prozent zurückgegangen.

Es gab nach dem Kriegsende drei Millionen Obdachlose. Es gab über Partisanengruppenwelche zumeist kommunistisch, aber auch nationalistisch orientiert waren. Der Rückeroberung durch die Rote Armee im Sommer folgten umfangreiche Verschleppungen von Funktionären der lokalen Verwaltungen und der KPSU. Dies sowie die fortdauernde Politik der Russifizierung führten zur vermehrten Ansiedlung ethnischer Russen, die bald auch Schlüsselpositionen in Politik und Kultur einnahmen.

Obwohl die SSR als sowjetische Teilrepublik kein unabhängiger Staat war, wurde sie ebenso wie die Ukraine auf Stalins Betreiben Gründungsmitglied der Vereinte Nationen. Stark betroffen war das Land vom Reaktorunglück am Nach der katastrophalen Kernschmelze und Explosion wurde die Warnung und die Evakuierung tausender Betroffener auf beiden Seiten der Grenze viel zu spät durchgeführt.

Die sowjetischen Streitkräfte nutzten die Sowjetrepublik als Aufmarsch- und Transitland für die gegen die NATO gerichteten Verbände in Mitteleuropa. März setzten sich der reformwillige Kandidat Mikalaj Dsemjanzej russ.

Nikolai Dementei durch. Vollmitglied im Politbüro der Kommunistischen Partei der Sowjetunion war Jafrem Sakalou russ. Jefrem Sokolow. Juli für souverän. Dieser sah die Unterzeichnung eines Unionvertrages und einer Unionsverfassung vor. Juni einigten sich die Präsidenten der neun Unionsrepubliken auf die Änderung des Staatsnamens in Union der Souveränen Sowjetrepubliken.

Juni erfolgte die Auflösung des Rats für gegenseitige Wirtschaftshilfe RGW und am 1. Juli des Warschauer Paktes. Bis waren rund Die Unterzeichnung des neuen Unionsvertrages scheiterte einen Tag zuvor durch den Augustputsch in Moskau gegen Gorbatschow. September beschloss der Kongress der Volksdeputierten VDK das Ende der Sowjetunion und verabschiedete ein Gesetz über die Umwandlung der zentralisierten Sowjetunion in die Gemeinschaft unabhängiger Staaten.

August wurde die Republik Belarus ausgerufen. Fünf Tage später, am Augusttrat Präsident Mikalaj Dsemjanzej zurück. Sein Nachfolger wurde am Das Abkommen von Belowesch war die Grundlage für die am Dezember mit der Erklärung von Alma-Ata gegründete Gemeinschaft Unabhängiger Staaten GUSdie sich zunächst aus 11 von 15 Nachfolgestaaten der Sowjetunion bildete. März wurden offiziell die neuen Streitkräfte der Republik Belarus gebildet. Die weitere Verwendung des russischen bzw.

Danach kam es zu einer Hyper-Inflation mit über Prozent. Staatspräsident Schuschkewitsch packte wirtschaftliche Reformen nur zögerlich an und konnte sich nicht gegen die bestehenden Einflüsse der Altkommunisten unter der Regierung von Wjatschaslau Kebitsch in der Wirtschaft durchsetzen. Februar hob das Parlament das im August verhängte Verbot der Kommunistischen Partei KPdSU mit gegen 10 Stimmen wieder auf, allerdings blieb deren Eigentum im Staatsbesitz.

Juli scheiterte knapp ein Misstrauensvotum gegen den Parlamentspräsidenten Schuschkewitsch, da der Antrag wegen der fehlenden absoluten Mehrheit der Abgeordneten scheiterte, obwohl von Abgeordneten für eine Absetzung votierten. Juli gewährt der Internationale Währungsfonds IWF dem wirtschaftlich angeschlagenen Staat einen Kredit über 98 Millionen US-Dollar. Januar musste Parlamentspräsident Schuschkewitsch zurücktreten, da das von Kommunisten mehrheitlich besetzte Parlament ihn mit gegen 36 Stimmen das Misstrauen aussprach.

Als Nachfolger wurde am Januar mit gegen 51 Stimmen Metschyslau Hryb zum neuen Parlamentspräsidenten gewählt. Zugleich wurde Ministerpräsident Wjatschaslau Kebitsch mit gegen Stimmen im Amt bestätigt. März wurde vom Parlament eine neue Verfassung beschlossen, die die Umwandlung in ein Präsidialsystem umfasste. Juli setzte sich Aljaksandr Lukaschenka nach einem von der OSZE und den USA als fragwürdig eingestuften, von Korruptionsvorwürfen geprägten Wahlkampf gegen Schuschkewitsch und Kebitsch mit 44,8 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang durch und siegte in der Stichwahl gegen Kebitsch mit 80,1 Prozent der Stimmen.

Juli wurde Lukaschenka zum ersten Präsidenten des Landes gewählt. Neuer Ministerpräsident wurde der Bankier Michail Tschyhir. Lukaschenka strebte eine Wiedervereinigung mit Russland und der Ukraine an und erhoffte sich dadurch schnellere wirtschaftliche Erfolge. Bis blieben weiterhin 90 Prozent der Wirtschaft unter staatlicher Kontrolle. Die aus der Sowjetunion verbliebenen 18 Interkontinentalraketen vom Typ RSM NATO-Code: SS Sickle wurden bis Ende an Russland zurückgegeben.