Qm handbuch zahnarztpraxis beispiel


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Qm handbuch zahnarztpraxis beispiel

Doch welche Dokumentationen sind hier gefordert? Welche zusätzlichen Dokumentationen sind sinnvoll? Unerlässlich ist das Vorliegen eines Hygieneplans, der in der Praxis gut erkennbar aushängen muss. Hier kann ein Musterplan an die entsprechenden Erfordernisse der Praxis angepasst werden. Der Hygieneplan muss so vom Praxisinhaber individualisiert werden, dass er als Betriebsanweisung gültig ist.

Auf Aktualität ist unbedingt zu achten. Einen Musterplan können Sie auf ppz. Eine ausführliche und für die Praxis bearbeitbare Stellenbeschreibung Beispiel einer Stellenbeschreibung für eine Hygienebeauftragte können Sie auf ppz. Mit der Aufbereitung dürfen nur Mitarbeiter betraut werden, die aufgrund ihrer Ausbildung und Tätigkeit über die notwendige Sachkenntnis verfügen.

Das ist im Allgemeinen bei Zahnmedizinischen Fachangestellten ZFAZahnarzthelferinnen und Stomatologischen Schwestern der Fall. Diese geforderte Sachkenntnis muss durch eine kontinuierliche Fortbildung untermauert sein. Im QM-Handbuch der Hygiene sind das Qualifikationszeugnis der Hygienebeauftragten bzw. Die Einführung eines Hygieneplans oder von Neuerungen zum Beispiel die Verwendung eines neuen Desinfektionsmittels erfordert eine entsprechende Information und Einweisung der Mitarbeiter.

Praxis Dr. Liebig hat sich für ein neues Desinfektionsmittel entschieden. Vor der ersten Benutzung wird das Team eingewiesen. Um diese Einweisung nicht zu vergessen, wird sie von der zuständigen Mitarbeiterin auf die Tagesordnung der Teambesprechung gesetzt.

Der Inhalt der Einweisung wird schriftlich festgehalten. Jedes Teammitglied unterschreibt darunter mit Datum und Namen. Zur nächsten jährlichen Unterweisung wird die Liste im Rahmen eines internen Audits mit dem tatsächlichen Ist-Zustand verglichen. Ist der Zustand unverändert, wird bei der nächsten Mitarbeiterunterweisung wiederum verglichen.

Bei zwischenzeitlichen Änderungen muss das Dokument aktualisiert werden und in der Teamsitzung erneut eine Einweisung erfolgen. Alle in der Praxis angewendeten Desinfektionsmittel müssen vom VAH Verband für Angewandte Hygiene zertifiziert sein. Diese Liste tritt an die Stelle der Desinfektionsmittelliste der DGHM Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie. Zu ersehen ist die Zertifizierung auf der jeweiligen Verpackung der Desinfektionsmittel.

Im QM-Handbuch der Hygiene wird eine Liste abgeheftet, auf der alle in der Praxis gebrauchten Desinfektionsmittel verzeichnet sind. In jeder Zahnarztpraxis ist ein Bestandsverzeichnis für alle aktiven nichtimplantierbaren Medizinprodukte zu führen. Dort werden die Bezeichnung des MPs, die Seriennummer, das Anschaffungsjahr, der Hersteller und die CE-Kennzeichnung sowie der Standort des MPs eingetragen.

Ebenso ist hier die Frist der sicherheitstechnischen Kontrolle vermerkt. Verantwortlich für die Kategorisierung ist der Praxisinhaber. In Zweifelsfällen soll dem MP die nächst höhere Risikoklasse zugeordnet werden. Der Betreiber muss für jedes Medizinprodukt schriftlich festlegen. Dabei sind die Angaben des Herstellers zu berücksichtigen. Bei Endo-Instrumenten beispielsweise ist besondere Achtung geboten: Hier ist seitens des Herstellers häufig eine maximale Aufbereitungsanzahl angegeben.

Absaugekanülen sind oft nicht thermostabil und können somit weder thermisch desinfiziert noch sterilisiert werden. Es handelt sich hier um Einmalartikel. Die folgenden Dokumente bzw. Die folgenden Standardarbeitsanweisungen für die Aufbereitung von MP sind in der Praxis anzulegen:.

Im Online-Service auf ppz. Falls sie nicht bereits im Hygieneplan erfasst sind, sind die folgenden Verfahrensanweisungen zu erstellen:. Diese ist besonders bei nicht eindeutiger Trennung beider Bereiche hilfreich. Hier kann auch eine zeitliche Trennung gut belegt werden. Sicher ist die Masse der gelisteten Dokumentationsanforderungen erst einmal erschlagend, jedoch sind je nach den Gegebenheiten der Praxis noch weitere Dokumentationen erforderlich. Ein zusätzliches Dokument wäre fällig, wenn beispielsweise die manuelle Aufbereitung durchgeführt wird, obwohl eine maschinelle Aufbereitung möglich wäre.

Da einer maschinellen Aufbereitung Vorrang einzuräumen ist, muss der Praxisinhaber adäquate Gründe vorlegen, weshalb trotz technischer Voraussetzungen eine manuelle Aufbereitung durchgeführt wird. Meine Produkte: Bitte melden Sie sich an, um Ihre Produkte zu sehen. Anmelden Anmelden Letzte Aktivitäten Persönliche Daten Meine Favoriten Meine Newsletter Mein Lernbereich.

PPZ Praxisteam professionell. Alle Abrechnung Kommunikation Patientenbehandlung Praxisorganisation Praxiswissen aktuell Steuern und Recht Teammanagement Alle Abrechnung Kommunikation Patientenbehandlung Praxisorganisation Praxiswissen aktuell Steuern und Recht Teammanagement. Hygieneplan Unerlässlich ist das Vorliegen eines Hygieneplans, der in der Praxis gut erkennbar aushängen muss.

Beispiel für eine Stellenbeschreibung. Beispiel für einen Vordruck. Beispiel: Wartungsprotokoll für den Sterilisator. Mehr zum Thema Das IWW Institut im Social Web. Unsere Partner. Ein Unternehmen der. Frau Gerda Saubermann. Vorgesetzter von. Allen Mitarbeitern bezüglich der Hygiene. Geforderte Ausbildung.

Aufgaben, Befugnisse und Verantwortung. Eingehende Besprechung des Hygieneplans der Zahnarztpraxis Sterilisationsvorbereitung Betrieb des Sterilisators unter Beachtung der Herstellerangaben. Liste der eingesetzten Desinfektionsmittel. Hersteller oder Lieferant. Geprüft und freigegeben.

Alles ok? Dokumentation der Freigabe nach Reinigung und Desinfektion im validierten RDG. Desinfektion erfolgreich? Datum: 2. Beladungsmuster: siehe Gebrauchsanweisung.

Oischinger Ein QM-System ist für Zahnärzte innerhalb von drei Jahren nach Zulassung Pflicht. Zahlreiche Anbieter werben mit einem QM Musterhandbuch Zahnarztpraxis. Sie versprechen eine kinderleichte QM-Einführung. Sie garantieren, dass die vorformulierten Abläufe nur noch an die Praxis angepasst werden müssen. Ein Anbieter behauptet sogar, selbst die Anpassung wäre nicht mehr nötig. Das muss doch die Lösung sein! Angefangen bei der Patientensicherheit, der Planungs- und finanziellen Sicherheit, bis hin zu Rechtskonformität, der nötigen Arbeitssicherheit und einem tragfähigen Ausfallkonzept.

Die Arbeit ginge leicht von der Hand, weil klar strukturierte, ineinandergreifende Abläufe zu einer ruhigen Umgebung mit weniger Fehlern und Störungen führen würden. Doch zurück zur Ausgangssituation. Ein QM ist Pflicht. Den Alltag zu stemmen kostet aber im Regelfall schon genug Zeit. Da ist es doch legitim und verlockend, mit einem Musterhandbuch die Abkürzung zu nehmen und damit alle Anforderungen zu erfüllen.

Bis das Handbuch installiert ist. Ja, du hast alle Informationen, die du dir nur wünschen kannst. Aber so richtig damit anfangen kannst du nichts. Du bist total überfordert. Dabei hast du dir doch genau das mit einem Musterhandbuch erhofft. Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA fordert von Zahnärzten in seiner QM-Richtlinie innerhalb von drei Jahren nach Zulassung ein QM-System.

Diese Richtlinie nennt ganz explizit 20 Methodendie in deiner Zahnarztpraxis umgesetzt werden müssen. Wenn du wissen willst, welche das sind, dann hole dir am Ende dieses Artikels das QM-Mini-Audit. Hier bekommst du eine ganz detaillierte Starthilfe und Struktur, an der du dich entlang hangeln kannst. Ganz ohne QM Musterhandbuch Zahnarztpraxis. Dabei sind das zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Stell dir ein Theater vor. Auf der Bühne stehst du mit deinem Team und euren Praxisabläufen. QM kümmert sich um deine Praxis. Es sorgt dafür, dass du die Anforderungen kennst, die an deine Praxis gestellt werden. Ein wirksames QM will gestalten. Nicht verwalten. Ein QM-System will die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Praxis sicherstellen. Und dafür sorgen, dass der Praxisbetrieb auch in Notsituationen am Laufen gehalten wird. QM will vielmehr zur guten Gewohnheit werden.

Ihr kommt leider nicht drum rum. Willst dich mit der Materie befassen. Du wirst ruhiger schlafen und künftig genau wissen, auf was es ankommt — und was du getrost vergessen kannst. Du verbringst wertvollste Zeit mit dem Anpassen von ungeeigneten Musterdokumenten, anstatt deine eigenen Abläufe unter die Lupe zu nehmen und zu verbessern. Ein Musterhandbuch ist nur dann nützlich, wenn es an die Praxisgegebenheiten angepasst wird.

Viele der Abläufe sind für deine Praxis absolut irrelevant oder werden dann doch ganz anders gehandhabt. Schreibst du das alles um? Falls deine Antwort ja lautet: Hut ab. Damit bist du einer der wenigen.

Bitte schreib mir im Kommentar, ob euer QM vom Team genutzt wird. Falls deine Antwort nein lautet, will ich dir folgenden Tipp geben, um mit deiner wertvollen Zeit effizient zu haushalten: Vergiss alle Musterhandbücher und setzt euch lieber im Team zusammen und fragt euch ganz bewusst, ob jeder im Team optimal arbeiten kann.

Du hast mit QM schon so oft angefangen, kommst aber nicht richtig weiter? Hol dir mein QM-MINI-AUDIT und lern, wie du den lange ersehnten Überblick gewinnst. Falls nein, ist es hilfreich, sich in kleinen Gruppen zu besprechen, wie Abläufe verbessert werden können. Schreibt eine Woche auf, was euch bei der Arbeit stört. Welche Unterbrechungen halten euch von der Arbeit ab? Fasst dann kurz und knapp zusammen, wie ihr künftig arbeiten wollt.

Arbeitet mit Screenshots, wenn es sich um seltene PC-Abläufe handelt oder auch die Vertretung schnell wissen soll, wie der Versand von Röntgenbildern funktioniert. Schreibt auf, wie ihr Behandlungen aufdeckt. Macht einfach ein Foto. Das sagt mehr als tausend Musterhandbuch-Vorlagen.

Und hilft euch ganz konkret weiter. Schafft Transparenz. Ihr befasst euch ganz aktiv mit euren Abläufen. Rückt näher zusammen, verbessert das Arbeitsklima. Die Zusammenarbeit gleicht dann nicht mehr einem Hürdenlauf. Sondern einem gut trainierten Staffellauf. Das haben wir. Das steht doch in unserem Handbuch. Wir müssen später mal unsere QMB fragen, wo das alles steht. Entwickel eine inspirierende, packende Vision. Meine Vision ist es zum Beispiel, als DER Ansprechpartner für ein praktisches und wirksames QM in Zahnarztpraxen zu gelten.

Du willst es besser machen und im zweiten Schritt dein Ziel beschreiben, dass du im nächsten und den nächsten 5 Jahren mit deiner Praxis erreichen willst. Wohin soll die Reise gehen? Definiere jeweils 3 Kriterien, woran du erkennst, dass du das Ziel erreicht hast.

Mit einem Leitbild. Also euren Werten, Grundsätzen, Verhaltensweisen, die für euch auf dem Weg dahin gelten sollen. Wie geht ihr miteinander um? Mit euren Patienten? Mit euren Kooperationspartner, Kunden, Lieferanten? Was ist euch wichtig? Wenn dein Ziel bekannt ist, binde deine Mitarbeiter ein und besprecht, wie sich jeder einzelne einbringen kann, um das Ziel zu erreichen.

Unterstütze deine Mitarbeiter auf dem Weg dorthin. Bleibe Ansprechpartner. Informiere dich über Hürden und wie ihr sie gemeinsam aus dem Weg räumen könnt. So brauchst du dich nicht weiter verrückt machen lassen. Den Einstieg in das Thema findest du gleich hier im Mini-QM-Audit. Mehr davon!!! Was läuft nicht so gut? Wie könnt ihr das ändern. Meistens hängen schlechte Abläufe an fehlenden Informationen, fehlendem Material, und fehlendem Empowerment.

Also an den fehlenden Befugnissen und damit verbundenen Störungen während der Behandlung. Deine Landeszahnärztekammer hilft dir mit den notwendigen Unterlagen und Fortbildungen. Den Link findest du unten. Sorge für aktuelles, zugängliches Wissen. Denn Wissen ist der Anfang allen Fortschritts. Etabliert ein vorausschauendes, präventives Denken.

So könnt ihr euch haufenweise Scherereien ersparen. Jeder muss sich auf den anderen verlassen können. Wer ist z. Die Abrechnung, Labor, Team. Quasi jeder. Dokumentation sollte jedes Jahr auf der Fortbildungsliste stehen und ab jetzt zu einer der Kernkompetenzen deines Teams gehören hole dir eine erfahrene ZMV für eine Schulung in die Praxis, um Ressourcen zu sparen. Mit geschulten Mitarbeitern sparst du Zeit bei der Dokumentation, kannst mehr Umsatz generieren, weil du mehr Positionen abrechnen kannst und du bist auf der sicheren Seite, wenn es um Regress oder ähnliches geht.

Von reibungslosen Abläufen durch weniger Rückfragen ganz zu schweigen. Musterhandbücher sind mehr Schein als Sein.