Handbuch historische netzwerkforschung grundlagen und anwendungen


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ISBN: 786335947
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Handbuch historische netzwerkforschung grundlagen und anwendungen

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Seit der Antike beschreibt der Netzwerk-Begriff die Komplexität sozialer und materieller Seit der Antike beschreibt der Netzwerk-Begriff die Komplexität sozialer und materieller Beziehungen. Angesiedelt zwischen sozialwissenschaftlicher Netzwerkanalyse und historischer Methodik, zwischen softwaregestützter Datenvisualisierung und Quellenkritik, hat sich in den letzten Jahren die Historische Netzwerkforschung entwickelt.

Dieses Handbuch bündelt erstmalig Wissen über die Besonderheiten in der Erhebung und Analyse historischer sozialer Netzwerke. Die Autorinnen und Autoren vermitteln einen praxisnahen Überblick über die Potenziale und Herausforderungen sowie die wissenschaftshistorische Verortung einer Historischen Netzwerkforschung. Marten Düring ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centre virtuel de la connaissance sur l'Europe in Luxemburg. Ulrich Eumann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.

Martin Stark ist Gastwissenschaftler an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Linda von Keyserlingk ist Leiterin der Schriftgutsammlung am Militärhistorischen Museum in Dresden. Kunden kauften auch Kunden haben sich ebenfalls angesehen. Kunden kauften auch. Kunden haben sich ebenfalls angesehen. Zuletzt angesehen.

Seit einigen Jahren geistert die von Mathematik und Informatik abhängige Netzwerkforschung als ein im Entstehen begriffenes Untersuchungsfeld durch die verschiedenen Bereiche der Geschichtswissenschaft, bis dato fehlte jedoch ein entsprechendes Überblickswerk. Vorliegender Sammelband soll nun Abhilfe schaffen, allerdings — anders als sonst von der Gattung Handbuch gewohnt — nicht kanonisierend, sondern eher als problemorientierter Rückblick.

So sollen laut der Herausgeber, welche sich z. Zu diesen zählen sie u. Entsprechend dieser Zielsetzung bot sich eine Zweiteilung des Werkes geradezu an: Ein Theorieteil stellt in vier Aufsätzen die Grundlagen der Netzwerkforschung vor, im zweiten Teil folgen weitere fünf Aufsätze, welche dem anvisierten Leserkreis von Historikern und Sozialwissenschaftlern einen Einblick in die Anwendungspraxis ermöglichen.

Mit einer ideengeschichtlichen Perspektive auf die historische Netzwerkanalyse eröffnet Christian Nitschke den theoretischen Überblick. Erst Marten Düring und Florian Kerschbaumer greifen im zweiten Aufsatz die Netzwerkmetapher wieder auf, indem sie ihre vier Bedeutungen klassifizieren: erstens Netzwerke als Beschreibungsformel von Gesamtsystemen, zweitens als In- und Exklusionsmedien von Akteuren, als Beschreibungsmetapher drittens von Handlungsspielräumen sowie viertens von Beschränkungen.

Erklärungen hierzu bzw. Informationen über Begriffsherkunft und -wandel bleiben die Autoren dem Leser schuldig. Es wird lediglich auf einen Beitrag von Alexander Friedrich verwiesen — für ein Handbuch bzw. Ebenso vermisst die Rezensentin hinsichtlich des erst genannten Aspektes — dem des Netzwerkes als Beschreibung von Gesamtsystemen — eine kritische Auseinandersetzung mit bzw.

Insbesondere die materiell-technische Komponente des Netzwerks wird also von der bisherigen Netzwerkforschung nach wie vor schlichtweg ignoriert — das Netzwerk wird auf ein Akteursgeflecht, die soziale Netzwerkanalyse, reduziert. Auf eine wenigstens hiermit korrespondierende Netzwerkdefinition wartet der Laie an dieser Stelle ebenfalls vergebens, diese erfolgt erst auf Seite im zweiten Praxisaufsatz.

Beide Autoren heben hervor, dass diese mit der Verwendung einfacher Tabellen bereits ein gängiges Mittel darstellt. Hier hätte sich die Rezensentin eine mindestens überblicksartige Auseinandersetzung mit dem Strukturalismus gewünscht: Welche Schnittstellen bzw. Der Leser erfährt hierzu lediglich, dass von dem ehemals ambitionierten Vorhaben, die Soziale Netzwerkanalyse als formale Strukturanalyse in die Geschichtswissenschaft zu übertragen, bereits nach kurzer Zeit Abstand genommen wurde.

Kreditbeziehungen, Kapital- und Personalverflechtungen oder Veränderungen von Unternehmensstrukturen anschaulich abbilden. Insbesondere in der Mediävistik scheint die Quellenarmut zunächst einen Widerspruch zur von der Mathematik dominierten Netzwerkanalyse darzustellen. Robert Gramsch eröffnet den zweiten Teil des Sammelbandes, indem er dieses Vorurteil zu entkräften sucht. In jener Epoche seien, so Gramsch, personelle Bindungen — die Datengrundlage der Netzwerkforschung — existentiell.

Ob Genealogie, politisches Geschehen des Hoch- und Spätmittelalters oder geistliche Gelehrteneliten: Der Netzwerkforscher bräuchte lediglich an der mit Quellenmaterial reich versehenen Tafel Platz zu nehmen. Für unterschiedliche Quellenarten mit verschiedenen Merkmalen empfehlen sie ferner ein deduktives Vorgehen, relationale Datenbanksysteme könnten sich hierbei als vorteilhaft erweisen.

Ulrich Eumann geht im Folgenden Aufsatz auf die Heuristik ein. Während die Forscher bei der Quelleninterpretation erst sehr spät wissen würden, ob ihre Hypothesen haltbar sind, ermögliche der Netzwerkansatz auf empirischer Grundlage das direkte Testen der Hypothesen mittels der erhobenen Daten; seine These führt Eumann anhand einer Untersuchung von Widerstandsgruppen während der NS-Zeit aus. Der folgende Beitrag aus der Feder von Katja Mayer hätte besser seine Einordnung im Theorieteil gefunden.

Anhand einer solchen Abbildung könnten ebenso Aussagen zur Berechnung von Zentralität sowie Untersuchungen zur Pfaddistanz erfolgen. Denn diesbezüglich bietet der Sammelband dem Forscher, der sich mit historischer Netzwerkanalyse auseinandersetzen möchte, eine verständlich geschriebene Übersicht, lediglich das von den Herausgebern bewusst anvisierte Gendern wirkt auf den Leseflusses störend. Die einzelnen Aufsätze greifen nicht nur die verschiedenen Praxisprobleme heraus, sondern präsentieren zugleich auch Lösungsvorschläge, nicht zuletzt durch einen sehr gelungenen Anhang, der u.

Für Netzwerkanalytiker also eine zu empfehlende Darstellung. Im Hinblick auf die im Titel suggerierte allgemeine Historische Netzwerkforschung könnte der Leser jedoch enttäuscht sein, fehlt doch vor allem die erhoffte, umfassende Aufbereitung des Netzwerkbegriffs, welche auch über die sozialen Akteursgeflechte hinausgeht. Ein Beitrag aus der Redaktion Gegenwartskulturen der Universität Duisburg-Essen.

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