Handbuch evangelische theologie


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Handbuch evangelische theologie

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Mehr Restposten. Alle kostenlosen Kindle-Leseanwendungen anzeigen. Den Verlag informieren! Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen. Produktinformation Herausgeber : Francke; 1. Edition 1. April Sprache : Deutsch Taschenbuch : Seiten ISBN : ISBN : Abmessungen : Wie werden Bewertungen berechnet? Keine Kundenrezensionen.

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Christliche Theologie ist die Theologiedie sich auf Jesus Christus als das Wort Gottes logos theou zurückführt. Christliche Theologie sieht sich selbst traditionell und historisch als ein den Wissenschaften gleichwertiges Fachgebiet an, das nach den verschiedenen christlichen Konfessionen unterteilt ist.

Die christliche Theologie vertritt das Selbstverständnis, eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Quellen christlichen Glaubens und christlicher Glaubenspraxis zu leisten sowie die Darstellung christlichen Glaubens und seine systematische Analyse zu liefern. Die Wissenschaftsfähigkeit der Theologie ist umstritten. Fragestellungen der Wissenschaftstheorie der Theologie werden im Teilgebiet der Fundamentaltheologiedie eine Teildisziplin der systematischen Theologie ist, behandelt.

Eine erste Übersicht über die zahlreichen Einzeldisziplinen der christlichen Universitätstheologie gibt die Grobgliederung:. Die Abgrenzung der fünf Hauptbereiche und die Zuteilung der Einzeldisziplinen kann sich jedoch je nach Konfession unterscheiden. Ausgangspunkt allen Redens von Gott ist für Christen aller Konfessionen die Bibel. Die Exegese teilt sich traditionell in die beiden Hauptteile der Bibel, das Alte und das Neue Testament.

Zu beiden Fächern gibt es die Teilgebiete Einleitung, Geschichte, Theologie und Ethik. Die genaue Abgrenzung ist oft nicht möglich, da die Entstehung der Bibel nur aus der Geschichte Israels heraus verständlich wird, ebenso wie Theologie und Ethik, die sich nicht trennen lassen.

Dieser Oberbegriff umfasst in der Regel die Kirchen- und Dogmengeschichte. Er ist ein disziplinübergreifender Zweig, in dem historisch arbeitende Theologiesparten behandelt werden. Konfessionelle Unterschiede können sich in der unterschiedlichen Epochengliederung bzw. Dieses Teilgebiet gilt der Praxis kirchlichen und christlichen Handelns, z. Gottesdienst, Diakonie, Liturgie, Seelsorge usw. Den inneren Zusammenhalt der einzelnen Teilgebiete untereinander, die sich durch die Übernahme verschiedener Paradigmen auseinanderentwickelt haben und weiterhin auseinanderentwickeln, soll die Theologische Enzyklopädie gewährleisten so zumindest in der evangelischen Theologie.

Im Bereich deutscher theologischer Fakultäten hat sich das Doppelfach Interkulturelle Theologie und Religionswissenschaft heute vielerorts als eigenständiges Fach etabliert. Diese Eigenständigkeit findet ihren Ausdruck auch in der Bezeichnung der entsprechenden Fachgruppe innerhalb der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie WGTh.

Diese positive Entwicklung im Blick auf die Wahrnehmung der Inhalte des Faches Interkulturelle Theologie im universitären Bereich ist jedoch auch mit der Gefahr verbunden, über das Label Interkulturelle Theologie den Bezug zur Fachgeschichte der Missionswissenschaft zu verlieren, wenn lediglich auf die Pluriformität des globalen Christentums und seiner lokalen Varianten abgehoben wird, jedoch nicht auf dessen grenzüberschreitende Interaktionen.

Während einige Fachvertreter das Anliegen der Missionswissenschaft als historisches Relikt ansehen, halten andere die Thematik missionarischer Interaktionen für aktueller als je zuvor, da verschiedenste Religionen missionarisch auftreten und damit wichtige Akteure auch für zivilgesellschaftliche Fragen sind.

Siehe den Hauptartikel Katholische Theologie. Katholische Theologie versteht sich als konstruktive Reflexion und wissenschaftliche Darstellung des christlichen Glaubens und zugehöriger Gegenstände. Zentral für eine Erhebung der Glaubensgestalt sind die Bibel als grundlegendes Offenbarungsbuch, die Tradition, Glaubenslehren der Tradition, besonders dogmatisierte Entscheidungen und Aussagen des kirchlichen Lehramtesferner der Glaubenssinn aller Gläubigen. Die einzelnen Teildisziplinen haben darüber hinaus weitergehende Aufgabenfelder.

Die Dogmatik thematisiert etwa auch die Abgrenzung des Glaubens gegen häretische Glaubenslehren, sie und andere Disziplinen wie die theologische Ethik stehen im Dialog mit jeder Form weltanschaulicher Lehren. Im Konzert der Wissenschaften haben die theologischen Disziplinen spezifische Methoden, Gegenstände und Aufgaben. Innerhalb der Glaubensgemeinschaft der Kirche dient die Theologie der Gegenwart und Zukunft des Glaubens. Nach katholischem Verständnis besteht für die Theologie neben der geoffenbarten Wahrheit der Heiligen Schrift auch die Tradition als Quelle der Erkenntnis.

Unter dieser Glaubenstradition ist sowohl die mündliche z. KirchenväterTexte von Kirchenversammlungen sowie die praktische z. Gesten in der Liturgiedie auf Glaubensinhalte hinweisen Überlieferung zu verstehen. Nach katholischem Verständnis müssen Dogmen nicht direkt aus der Bibel zu entnehmen sein, denn die Kirche war vor der Heiligen Schrift da und hat kraft ihrer Autorität bestimmte Bücher zur Bibel zusammengestellt.

Dogmen dürfen jedoch nicht den Aussagen der Heiligen Schrift widersprechen. Die Theologie bindet sich an die vom Lehramt der Kirche festgelegten Lehrentscheidungen Dogmen. Dabei gehen die nichtamtlichen Lehrentscheidungen nicht prinzipiell über das hinaus, was in der Bibel offenbart wurde, sondern sie klären das Verständnis dessen, was in der Bibel grundgelegt ist.

Das Theologiestudium ist für gewöhnlich Voraussetzung für die Zulassung zur Priesterweihe. Siehe den Hauptartikel Evangelische Theologie. Evangelische Theologie gründet sich auf die in der Heiligen Schrift bezeugte Erlösung durch den Glauben an das Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu Christi für die Menschen. Zu nennen sind besonders Martin LutherZwingliJohannes Calvin. Insbesondere ist die Rechtfertigung aus dem Glauben sola fide [5] und aus Gnade sola gratia [6] ein zentrales evangelisches Thema.

Die evangelische Theologie unterscheidet sich von der katholischen Theologie grundlegend darin, dass sie kein übergeordnetes kirchliches Lehramt kennt, das die Wahrheit des Glaubens dogmatisch definiert. Daher bezeichnet Dogma in der evangelischen Theologie das sich stets erneuernde Substrat des theologischen und kirchlichen Diskussionsprozesses.

Dieser Diskussionsprozess wird dabei als fortwährende Auslegung der biblischen Schriften verstanden, die Quelle des Glaubens und dadurch Norm der theologischen Reflexion sind. Die wissenschaftliche Theologie ist in diesem Diskussionsprozess ein wichtiger Faktor, aber nicht allein lehrbildend. Was in der evangelischen Kirche gelehrt wird, entscheiden die gewählten kirchlichen Leitungsorgane z.

PresbyterienSynoden aufgrund von theologischer Reflexion und Gebet. Dementsprechend gibt es auch in der evangelischen Theologie unterschiedliche Näherbestimmungen des Theologiebegriffs:. Gemeinsam ist allen diesen Modellen, dass sie die Theologie primär von der dogmatischen Reflexion her bestimmen. Dadurch werden aber die anderen theologischen Disziplinen nicht ausgeschlossen.

Diese können als der Dogmatik dienende Disziplinen verstanden werden oder aber auch als eigene Gegenentwürfe von Theologie, so insbesondere die exegetischen Disziplinen. Exegeten verstehen sich daher häufig als die eigentlich biblischen Theologen im Sinne der Reformation, da sich Theologie allein an der Auslegung biblischer Texte zu orientieren habe.

Dabei wird freilich übergangen, dass auch die dargestellten dogmatischen Modelle den Anspruch erheben, genuine Auslegungen der biblischen Texte zu sein. Heute ist das Bestreben der evangelischen Theologie zu spüren, sich auf die Ökumene einzulassen und das konfessionelle Zeitalter zu überwinden, in dem sogar aus christlichen Motiven Kriege geführt werden.

Spezifisch für die orthodoxe Theologie sind die enge Verbindung von Dogma und geistlicher Erfahrung, die Bedeutung der Kirchenvätervor allem denjenigen des Ostens, und die Bedeutung des orthodoxen Gottesdienstes als Quelle der dogmatischen Überlieferung. Da die orthodoxe Theologie die antike Philosophiebesonders Griechenlandsablehnt und deren Begrifflichkeiten nicht zu verwenden versucht, erscheint die orthodoxe Theologie etwas unsystematisch und unstrukturiert.

Hinzu kommt, dass wegen des orthodoxen Kirchenverständnisses das nicht existiert, was man in der westlichen Christenheit Dogmenentwicklung nennt, so dass stets die ersten ökumenischen Konzilien im Vordergrund stehen. Erst seit jüngster Zeit findet auch die spezifisch soziale Dimension des Glaubens in der orthodoxen Theologie Beachtung.

Die ostkirchliche Theologie versteht sich als der Versuch, innerhalb des konkreten kirchlichen Lebens ein vertieftes Verständnis des durch Jesus Christus ein für alle Mal den Aposteln geoffenbarten und seitdem tradierten Glaubens zu finden, wobei der Kern dieser Tradition die Bibel ist. Die meisten orthodoxen Theologen sind keine Priester oder Mönche, sondern Laien. Bedeutende orthodoxe Theologen im Jahrhundert waren z. Johannes von KronstadtGeorgi FlorowskiAlexander SchmemannSeraphim Rose und John Zizioulas.

In den meisten Freikirchen gilt die Bibel als einzige Grundlage für Theologie. Die Theologie von Freikirchen resultiert in der Regel aus dem humanistisch-reformatorischen Ansatz ad fontesdie in der Kirchengeschichte entstandene Tradition anhand der Schrift zu prüfen und zu bewerten. Bei der Vielzahl unterschiedlicher Freikirchen unterscheiden sich die theologischen Positionen zum Teil erheblich.

Trotz des Strebens nach religiöser Meinungsfreiheit sind oft konfessionelle Schwerpunkte feststellbar, die wiederum zu Traditionsbildungen führen. Theologie ist eine wissenschaftliche Disziplin, die studiert werden kann.

Dies genügt jedoch meistens nicht, um im kirchlichen Dienst als Theologe arbeiten zu können. Erforderlich ist nämlich neben dem Studium eine praxisorientierte Seelsorgeausbildung. Priesteramtskandidaten absolvieren das Pastoraljahr immer vor ihrer Priesterweihemeist unmittelbar vor der Diakonenweihe. Bei freikirchlichen Hochschulen und Bildungseinrichtungen ist dieser pastorale Ausbildungsteil hingegen schon in das Studium integriert.

Für evangelische Theologen ist das Vikariat Voraussetzung für die Ordination. Das Vikariat ist eine zweite Ausbildungsphase, bei der sich praktische Tätigkeiten in einer Kirchengemeinde mit Kursen in einem Predigerseminar abwechseln. Dem Vikariat entspricht die Kaplanszeit der katholische Priester, die unmittelbar der Priesterweihe folgt und in der das staatliche Pfarrerexamen abzulegen ist.

Theologie wird als wissenschaftliche Disziplin in Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Universitätin Berlin beispielsweise an der Humboldt-Universität [11] und an kirchlichen Fach- Hochschulen gelehrt. Die einzelnen Fakultäten, Fachbereiche bzw. Institute sind dabei konfessionell ausgerichtet. Daher gibt es evangelischerömisch-katholische und altkatholische theologische Fakultäten und kirchliche Fach- Hochschulen.

Im deutschsprachigen Raum kann orthodoxe Theologie an der Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie der Ludwig-Maximilians-Universität München als eigenständiger Studiengang mit entsprechendem Diplom -Abschluss studiert werden. Seit besteht darüber hinaus die Möglichkeit, am Theologischen Institut des Klosters Kröffelbach ein Studium der orthodoxen Theologie mit dem Schwerpunkt koptisch-orthodoxe Theologie und dem Abschluss BA der Theologie zu absolvieren.

Dazu gehört beispielsweise die evangelikale Staatsunabhängige Theologische Hochschule STH Basel Abschluss: M. Beide Institute sind konfessionell unabhängig. Ferner gibt es auch Institute, die konfessionell gebunden sind. Im weiteren freikirchlichen Sektor findet die Ausbildung der Pastoren und Prediger vorwiegend auf Theologischen Seminaren statt. Dazu gehören beispielsweise das dem Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland zugehörige Theologische Seminar in Ewersbach oder das Theologische Seminar Beröa des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden in Erzhausen bei Darmstadt.

Als freies Werk innerhalb der Evangelischen Landeskirche bietet das Theologische Seminar Adelshofen ein Masterstudium in Praktischer Theologie in Verbindung mit der University of South Africa an Abschluss: M. Die Hochschulen weisen zum Teil deutlich unterschiedliche Ausprägungen auf. So sind einige Fakultäten traditionell eher lutherisch beziehungsweise reformiert orientiert oder stehen in einer pietistischen Tradition.

Gelegentlich werden solche Schwerpunkte auch durch besondere Lehrstühle gesetzt. So verfügt zum Beispiel die evangelisch-theologische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg über einen Lehrstuhl für reformierte Theologie. Fernkurse der katholischen Theologie sind ein an katholische Laien und Interessierte gerichtetes Fernstudiumgekoppelt mit regional gestreuten Studienwochen und -wochenenden.

Für manche kirchlich-pastorale Berufsgruppen ist der Kursbesuch Voraussetzung. Alle anderen Teilnehmer können, aber müssen keine Prüfung absolvieren. Die einzelnen theologischen Fernkurse sind unterschiedlich strukturiert, bieten aber in der Regel Grundkurs, Aufbaukurs und Spezialisierungskurse an. Der älteste theologische Fernkurs der katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum, der sich der systematisch-theologischen Einführung in den christlichen Glauben widmet, wird vom Institut Fernkurs für theologische Bildung in Wien seit angeboten.

Er ist aus dem gegründeten Wiener Theologischen Kurs der Erzdiözese Wien hervorgegangen und wird von der Österreichischen Bischofskonferenz getragen. In der österreichischen Kirche ist der Kursabschluss Voraussetzung für einige nichtakademische pastorale Berufe Diakon, Pastoralassistent inKrankenhausseelsorge.

In der Schweiz bietet seit die Interdiözesane Vereinigung Theologische Kurse für katholische Laien TKL-KGK ein entsprechendes theologisches Fernstudium theologiekurse.